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Puls

 

Bild einf�gen! (32x128) Wichtige Informationen über aktuelle Herz- und Kreislaufsituation

Bild einf�gen! (32x128) Pulsveränderungen deuten auf akute oder chronische Störungen hin

Bild einf�gen! (32x128) Diagnostik von Herzkrankheiten

Bild einf�gen! (32x128) Erster Hinweis auf lebensbedrohliche Komplikationen (z.B. Blutverlust)

 

Die Pulsfrequenz

 

(Eine Frequenz ist die Häufigkeit eines Vorganges in einer bestimmten Zeiteinheit.)

Bild einf�gen! (32x128) Zahl der Pulsschläge pro Minute

Bild einf�gen! (32x128) außer beim Pulsdefizit mit der Herzfrequenz übereinstimmend

 

Die Pulsfrequenz ist abhängig von

Bild einf�gen! (32x128) Alter

Bild einf�gen! (32x128) Geschlecht

 

Normalwerte der Pulsfrequenz (Nur die wichtigsten)

Neugeborene  ca. 140/min 
Kindergartenkind    ca. 100/min 
Jugendlicher   ca. 85/min 
Erwachsene ca. 60 - 80/min

 

Unterschiedliche Pulsarten

 

Pulsqualität

 

Bild einf�gen! (32x128) Füllung des Blugefäßes (kleiner, großer Puls)
Bild einf�gen! (32x128) Härte der Pulswelle (Widerstand gegen den Druck)

 

Harter Puls

> Puls lässt sich nur schwer oder gar nicht unterdrücken
> Ursachen: z.B. Bluthochdruck, Druckerhöhung im Gehirn

 

Druckpuls

 > Puls ist hart, Blutgefäß gefüllt, Schlagfolge stark verlangsamt
 > Ursache meist eine Druckerhöhung im Gehirn

 

Weicher Puls

 > Puls ist leicht zu unterdrücken.
 > Ursachen: z.B. erniedrigter Blutdruck, Fieber, Herzinsuffizienz

 

Fadenförmiger Puls

> Kleiner, weicher, schneller Puls

> Ursachen: z.B. Blutverlust, Schock, bedrohliche Kreislaufsituationen

 

Drahtpuls

> sehr harter Puls
> Ursachen: z.B. nephrogener (nephrogen = durch die Niere entstanden, von der Niere ausgehend) Hochdruck oder bei der Eklampsie (Eklampsie = plötzliche, schwere Erkrankung meist im letzten Drittel der Schwangerschaft)

 

Pulsrhythmus

 

Bild einf�gen! (32x128) Normalerweise ist der Herz- und Pulsrhythmus regelmäßig.
Bild einf�gen! (32x128) Die Pulswellen erfolgen in gleichmäßigen Abständen.
Bild einf�gen! (32x128) Bestimmt wird der Rhytmus durch den Sinusknoten.

 

Pulsarrhythmie

 > Unregelmäßigkeiten bei Jugendlichen entwicklungsbedingt
 > Herzkrankheiten
 > Organerkrankungen
 > Digitalisüberdosierung
 > Nikotin oder Koffeinmissbrauch

 

Zwillingspuls

>  auf zwei dicht aufeinanderfolgende Pulsschläge Schlagpause
> typisch bei Digitalisüberdosierung

 

 Absolute Arrhythmie

> Schlagfolge beschleunigt und total unregelmäßig (Tachyarrhythmie)
> Störung in der Reizbildung

 

Vorhofflimmern

> zahlreiche Flimmerbewegungen (300 - 400 / min.) der Vorhöfe
> Herzkrankheiten, akuter Herzinfarkt

 

Vorhofflattern

>schnelle 250 - 350 Schläge / min.), noch synchronisiert 
> Herzkrankheiten

 

Kammerflattern

> rasche Folge von ca. 300 Kontraktionen / min
> Bewusstseinsverlust und lebensbedrohlicher Kreislaufschock 
> entzündliche, degenerative Erkrankungen des Herzmuskels

 

Kammerflimmern

> Tätigkeit der Herzmuskelfasern völlig asynchron
> Herzkreislaufstillstand (nach 3-5 Minuten Gehirnschäden mit Todesfolge)

 

Atrioventrikuläre Leitungsstörungen (AV - Rhythmus oder AV - Block)

> Blockierung der Erregungsüberleitung von Vorhöfen zu Kammern 
> Erkrankungen des Herzmuskels oder Digitalisüberdosierung
> Unregelmäßigkeit und Verlangsamung des Pulses
> Adams-Stokes-Anfall, z.Minderdurchblutung, Schwindel, Bewusstlosigkeit

 

Bradycardie (Verlangsamte Pulsfrequenz)

Puls unter 60 / min; Pulsdefizit ist keine Bradykardie (Arterie wird nicht erreicht).

 

> reduzierter Stoffwechsel, z.B. im Schlaf oder im Hungerzustand
> Leistungssport (hohes Schlagvolumen, gute Sauerstoffversorgung) 
> erhöhter Hirndruck, z.B. bei Hirntumor, Hirnhautentzündung
> Reizbildungs- und Erregungsleitungsstörungen
> Schilddrüsenunterfunktion
> Medikamente

 

Puls unter 40  / min besteht Lebensgefahr!

 

Tachykardie (Beschleunigte Pulsfrequenz)

Puls über 100 / min

 

Begleitsymptome:

> Herzklopfen
> Herzjagen
> Blässe
> Müdigkeit
> Benommenheit
> Schwindel, evtl. kurzfristige Bewusstlosigkeit

 

 > Bei oder nach erhöhtem Sauerstoftbedarf (Arbeit, Erregung)
 > Zufuhr größerer Koffein- und Nikotinmengen
 > Verringerte Sauerstoffkonzentration in der Luft (z.B. Höhen)
 > krankhaft erhöhter Stoffwechsel (Fieber, Schilddrüsenüberfunktion)
 > Unfälle (z.B. Schock, große Blutverluste)
 > Herzkrankheiten (Oft mit Tachypnoe = beschleunigte Atmung)
 > Störungen im vegetativen Nervensytem
 > Medikamente

 

Ein wichtiges Mittel zur Beobachtung und Diagnostik ist das Pulsen: Puls messen

 


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