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Blutdruck

 

Kraft, die das Blut auf die Gefäßwand der Arterien und Venen ausübt.

Wird meist in der konventionellen Einheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen. Maschinelle Messungen benutzen auch die Einheit Kilopascal (kPa). 7,5 mmHg entspricht 1 kPa.

Systolischer Blutdruck: Der maximale Druck im Gefäß (Spitzendruck). Entsteht während der Herzkammersystole. Anspannungsphase

Diastolischer Blutdruck: Der minimale Druck im Gefäß während der Herzkammerdiastole, Maß für die Dauerbelastung der Gefäßwände. Entspannungsphase

Blutdruckamplitude: Differenz zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck. Bei einem Blutdruck von 120/80 mmHg beträgt die Amplitude 40 mmHg.

 

 

Die Normalwerte sind altersabhängig.

 

Physiologisch sind:

  • Neugeborene 70/30 mmHg

  • Säuglinge 85/60 mmHg

  • Kinder (bis 10 Jahre) 90/60 mmHg

  • Erwachsene 120/80 mmHg

  • Ältere Menschen 140/90 mmHg

Diese Werte sind nicht immer gleichbleibend hoch oder niedrig. Sie unterliegen natürlichen Schwankungen. So steigt beispielsweise der Blutdruck bei Anstrengung oder Aufre­gung an, bei Müdigkeit oder im Schlaf hat der Mensch dagegen einen niedrigeren Blutdruck.

 

Veränderungen des Blutdrucks können pathologische Ursachen haben. 

 

Wie der Blutdruck gemessen wird: Blutdruckmessung

 

Hypertonie = dauerhafte Blutdruckerhöhung von über 160/90 mmHg. (Unterschiedliche Ursachen wie Gefäß- oder Nierenerkrankungen.) 

 

Hypotonie = dauerhaft niedriger Blutdruck unter 105/60 mmHg. Patient leidet an Beschwerden durch Minderdurchblutung der Organe. (Mögliche Ursachen Blutverlust, Schock, Herzinsuffizienz, etc.)