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Essen

 

Essen und Trinken sind elementare Bedürfnisse des Menschen. Eine wohlschmeckende Mahlzeit, die auch optisch erfreut, vermittelt Wohlbefinden und Zufriedenheit. 

 

  • Speisen sollten schonend zubereitet werden, um besonders die Vitamine zu erhalten
  • Lebensmittel müssen überlegt ausgesucht werden, um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten
  • Essen und Getränke sollten durch Geschmack, Duft und Aussehen die Sinneswahrnehmung positiv beeinflussen

 

 

     Essen hält Leib und Seele zusammen.

 

 

Soziale Bedeutung
  • Kommunikation und soziale Kontakte
  • Abwechslung im Tagesablauf (besondere Höhepunkte)
  • Zeitliche Strukturierung im Tagesablauf
  • Geborgenheit, Wohlfühlen in ansprechender Umgebung

 

„Das Auge ist mit!“ 

 

 
 

Begünstigende Faktoren für eine gute Ernährung der Gepflegten

  • Esskultur wie schön gedeckter Tisch
  • Tischschmuck
  • unbeschädigtes Geschirr
  • angenehme Atmosphäre
    • essen in Gesellschaft (Speisesaal)
    • auch das Essen im Privatbereich zulassen
  • individuelle Vorlieben und Abneigungen berücksichtigen
  • Essenszeiten möglichst flexibel anpassen
  • Kommunikation, aber auch Abgrenzungen tolerieren
  • Wahlmöglichkeiten bei Speisen und Getränke
  • Temperatur der Getränke und Speisen

 

ACHTUNG!

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Essgewohnheiten beachten, auch religiöse Überzeugungen und Zeremonien (z.B. Zeit und Gelegenheit für Tischgebet geben, Fastenvorschriften, Schweinefleisch, Vegetarismus). Kulturellen Ursprung des Bewohner berücksichtigen, ferner gewohnte regionale Spezialitäten.

 

Unterstützung der Selbstständigkeit bei der Nahrungsaufnahme

 

Bauliche Vorraussetzungen:

  • Verfügbarkeit von Küchenherd oder Kochplatten
  • Kühlschrank, möglichst mit bewohnereigenen Fächern
  • Stell- und Arbeitsflächen
  • Utensilien zur Nahrungszubereitung

 

Das „Böhmsche Modell“

Prof. Erwin Böhm berücksichtigt besonders demenzkranke Bewohner. Die Einrichtung soll die psychobiografisch gewachsenen Identität des Bewohners reaktivieren.

 

Bild: http://www.eichenhof-christiansfelde.de/ 

In dem Alten- und Pflegeheim Eichenhof Christiansfelde ist beispielsweise die Küche eingerichtet wie in den 50er Jahren. Bewohner mit Demenz werden nicht überfordert beispielsweise durch Küchengeräte, die sie nicht kennen. Die bekannte Umgebung erlaubt eine Orientierung und Selbstständigkeit und damit eine Stärkung des Selbstbewusstseins und der Sicherheit.