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6. AEDL Ausscheiden können

5. ATL Ausscheiden

 

Dem Vorgang des Ausscheidens kann sich niemand entziehen. Es zählt zu den elementarsten Fähigkeiten und Bedürfnissen. Im engen Sinne versteht man unter Ausscheidung die Urin- und Stuhlausscheidung, es gehören aber auch Sputum, Erbrochenes, Sekretion von Schweiß und Menstruationsflüssigkeit dazu. Ist der natürliche Kreislauf von Aufnehmen und Abgeben gestört, entsteht Unbehagen, große Ängste und gesundheitliche Beeinträchtigungen.

 

Einflussfaktoren auf Ausscheiden:

 

 

Das Ausscheiden ist lebensnotwendig. Die regelmäßige Beseitigung von Schad- und Schlackenstoffen hält die physiologischen Körperfunktionen aufrecht. Im Kleinkindalter lernt der Mensch die Ausscheidungsvorgänge, die als Reflexreaktionen abliefen, willkürlich zu beeinflussen.

 

Inkontinenz

 

Unvermögen, Urin willkürlich zurückzuhalten.

Im hohen Lebensalter lässt die Gewebsfestigkeit nach und es kann zu einer Schwächung des Schließmuskels kommen.

 

Relativinkontinenz

Husten, niesen, pressen 

 

Stressinkontinenz

Harnverlust unter Belastung

Schwächung des Schließmuskelsystems am Blasenauslass

Oft traumatisch (Operationen, Geburten, Verletzungen)

Im Alter degenrativ durch zunehmende Gewebsschwäche

 

Dranginkontinenz

Überaktivität des Blasenmuskels

Beispielsweise durch chronische Entzündungen, Tumore, Strahlenschäden

 

Reflexinkontinenz 

Funktion der Blase und Schließmuskel wird durch pathologische Reflexe gesteuert.

Tritt hauptsächlich bei der Querschnittlähmung auf. 

Harnabgang und Harndrang werden nicht wahrgenommen.

Komplikation: Resturin

 

Überlaufinkontinenz

Behinderung der Blasenentleerung durch ein Hindernis (z.B. Harnröhrenverengung)

„Tröpfeln“

 

Ungehemmte neuropathische Harnblase

Athrophie (Gewebsschwund) des Großhirns im Alter, Schlaganfall, Hirntumor

Kontrollfunktion des Großhirns über Blasenentleerung ist herabgesetzt

 

Extraurethrale Inkontinenz

Urinabgang nicht über die Harnröhre, sondern über pathologische Fistelgänge

Angeborene Missbildung, traumatisch (verletzungsbedingt), entzündungsbedingt

 

Inkontinenz bedeutet: Lebensverändernde Auswirkungen

 

 Ängste

  • Evtl. nicht rechtzeitig ein WC finden
  • Ein Tabu zu brechen
  • Dass es bekannt wird
  • Dass man fremde Hilfe benötigt
  • Vor Stigmatisierung (man sieht es einem an)
  • Auf Missgeschicke nicht vorbereitet (Wechselsachen)
  • Vor Risiken (husten, niesen)
  • Mobbing
  • Sex
  • Kein vollwertiger, funktionierender Mensch zu sein 

 

Psycho-soziale Aspekte

  • Schamgefühl
  • Verunsicherung
  • Vermindertes Selbstwertgefühl
  • Verringertes Selbstbewusstsein
  • Ablehnung des eigenen Körpers
  • Ekel vor dem eigenen Körper
  • Verlust an Körperwahrnehmung
  • Vereinsamung
  • Isolation
  • Abhängigkeit 

 

Lebensgestaltung

  • Vermeidung von öffentlichen Einrichtungen
  • Keine Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen
  • Fernbleiben von Familienfesten
  • Meidung von bestimmten Nahrungsmitteln
  • Reduzierte Flüssigkeitsaufnahme
  • Veränderter Kleidungsstil
  • Räumliche Gebundenheit
  • Keine längeren Fahrten
  • Nicht woanders schlafen
  • Benutzung von Duftstoffen (Deo, Parfüm) 

 

Stuhlinkontinenz

 

Unfähigkeit, Stuhlabgang oder Winde willkürlich zurückzuhalten. Mehrere Faktoren treffen zusammen. Fällt ein Mechanismus zur  Stuhlentleerungssteuerung aus, greifen  Kompensationsmechanismen. 
 
Häufigkeit
  • 1 bis 3 % der Bevölkerung
  • Alle Jahrgänge (Häufigkeit nimmt mit dem Alter stark zu)
 
Einteilung der Stuhlinkontinenz
  • Grad 1: Leichte Form (Unkontrollierter Abgang von Winden)
  • Grad 2: Mittlere Form (Unkontrollierter Abgang dünnflüssigen Stuhls)
  • Grad 3: Schwere Form (Unkontrollierter Abgang von geformten Stuhl)
 

Motorische Inkontinenz

Alle Arten von Muskelschädigungen

Z.B. Tumore, Beckenbodensenkung (häufige Alterserscheinung durch Bindegewebsschwäche und Abbau der Beckenmuskulatur), Überdehnung durch Obstipation

 

Neurogene Inkontinenz

Nervenschädigung

Z.B. Schlaganfall, Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Querschnittslähmung 

 

Sensorische Inkontinenz

Sensorenschädigung im Analkanal

Z.B. Haemorrhoiden-OP (sensible Schleimhaut des Darms wurde entfernt), Diarrhoe, Dickdarmentzündung (Colitis) 

 

Psychoorganische Inkontinenz

Psychische Belastung

Z.B. Rückfall in kleinkindliche Verhaltensweisen, Psychosen, Konflikte mit Betreuungspersonen 

 

Medikamentöse Inkontinenz

Verursacht durch Medikamente

Z.B. Psychopharmaka, Abführmittel in hoher Dosierung (z. B. Paraffin)

 

Pflegerisches Eingreifen

  • Toilettentraining
  • Beckenbodentraining

 

 

Beckenbodengymnastik gegen Blasenschwäche 

 

Inkontinenzmaterial

Geschlossene Systeme sind in Pflegeeinrichtungen am häufigsten. Vorteil: Großes Fassungsvermögen (Nachts!), Preis. Nachteil: Inkontinenzmaterial trägt stark auf und viele Betroffene können es nicht alleine anbringen, starke Erwärmung und schwitzen, Bewegungseinschränkung, hohes Müllaufkommen.

Einlage

Einlagen gibt es in sehr unterschiedlichen Größen und können so dem Bedarf angepasst werden. In Verbindung mit einem geschlossenen System dürfen sie nicht benutzt werden. Vorteil: Preis, unauffälliger beim Tragen und leichter handhabbar als geschlossene Systeme, leichter zu wechseln, relativ wenig Müll. Nachteil: Verrutschen leicht. In Verbindung mit der Netzhose sitzen sie besser, Netzhosen können gewaschen und wiederbenutzt werden, aber die Netzhose komprimiert die Haut und schneidet oft ein. Viele Betroffene kommen nicht mit der Netzhose aufgrund des elastischen Materials klar.

Trainer

Besonders geeignet für unruhige und demente Betreute. Handhabung wie Unterhose, Betroffene kommen gut alleine damit zurecht, trägt weniger auf als das geschlossene System und verursacht weniger Müll als dieses, keine Bewegungseinschränkung. Beim Wechsel muss allerdings der Unterkörper komplett ausgezogen werden. Ein weiteres Problem ist das Schwitzen, wenn auch weniger als beim geschlossenen System. Größter Nachteil ist der Preis.

 

Erbrechen

 

Der Vorgang des Erbrechens wird über das Brechzentrum im verlängerten Rückenmark gesteuert. Schutzreflex, zur Eliminierung schädlicher Stoffe. Ausgelöst wird Erbrechen durch physische oder psychische Reize.

 

Ablauf

  • Übelkeit, starke Speichelproduktion, Würgen
  • Verlangsamte Atmung
  • nach tiefem Einatmen reflektorische Schließung des Kehldeckels
  • nach oben gepresster Mageninhalt (starke Kontraktion Bauchmuskulatur,  Zwerchfell)
  • Während des Brechvorgangs meist Würgen und Tränenfluss

 

Erbrechen ist ein Symptom, keine Krankheit !

 

Mögliche Ursachen:

  • erhöhter Hirndruck (z.B. Hirntumor, Schädel-Hirntrauma)
  • toxische Stoffe (z.B. Bakteriengifte, Alkohol, Nahrungsmittelgifte, Medikamente)
  • Reizungen der Rachen- oder Magenschleimhaut (Berührung, Entzündung)
  • Passagebehinderung (z.B. Stenosen im Magenein- und ausgangsbereich, Ileus)
  • Erkrankungen im Bereich der Verdauungsorgane
  • Stoffwechselentgleisungen (z.B. Leberkoma, Harnvergiftung)
  • erhöhter Mageninnendruck (z.B. übermäßige Nahrungsaufnahme)
  • Infektionskrankheiten (z.B. Keuchhusten, Salmonellen)
  • hormonelle Erkrankungen (z.B. Schwangerschaft)
  • psychische Erregung (z.B. Ekel, große Angst)
  • starke Schmerzen
  • Gleichgewichtsorgan (z.B. Seekrankheit, Bewegungskrankheit)
  • Migräne (Reizung durch die Sinnesorgane)
 

Brechvorgang und Beschaffenheit des Erbrochenen weisen auf die Ursachen hin!

 

Beobachtungskriterien:

  • Menge
  • Zeitpunkt und Häufigkeit
  • Farbe
  • Geruch
  • Beimengungen

 

Menge

  • Erbrechen einer oder mehrerer Mahlzeiten (eine oder mehrere Nierenschalen)
 

Zeitpunkt und Häufigkeit

  • morgendliches Erbrechen (z.B. Alkoholgastritis, erste Schwangerschaftswochen)
  • nach jeder Nahrungsaufnahme (z.B. akute Magenschleimhautentzündung)
  • bei starker Aufregung
  • bei starken Schmerzen
  • Tageszeit, Nahrungsaufnahme unabhängig (z.B. Gehirn-, Organerkrankungen)
  • gleichzeitig mit Durchfall (z.B. Magen-, Darmerkrankungen)
 

Farbe

  • Rot (Bluterbrechen, z. B. Oesophagusvarizenblutung) 
  • Schwarz (z.B. Magenblutung)
  • Grünlichgelb (z.B. Galle) 
  • Braun (Koterbrechen, Ileus) 
  • Weißlichklar (Magensaft) 
 
Geruch
  • Säuerlich (Magensaft, Passagebehinderung Magen-, Darmbereich)
  • Faulig (z.B. Verdorbene Lebensmittel, Carcinom, Sterbende)
  • Kotgeruch (Ileus)
  • Alkohol, Medikamente 
  • Obstartig (Acetongeruch, z.B. Blutzuckerabfall, Exsikkose)
 
Beimengungen
  • Unverdaute Speisen (z.B. Aussackung der Speiseröhre, Magenstenose)
  • Speisereste mit Schaum(z.B. Verengung im Bereich des Magenausgang) 
  • Blut (Blutungen im Mageneingangs-, Speiseröhrenbereich) 
  • Schaum (Lungenödem, Austritt von Flüssigkeit in die Lungenbläschen=Alveolen)
  • Kot (Ileus)
  • Galle (z.B. Allergie, Gallensteinkolik, Erbrechen bei nüchternem Magen)
  • Parasiten (Würmer)
  • „Kaffeesatz“ (z.B. blutendes Magengeschwür, verschlucktes Blut)
  • Schleim (z.B. Chronischer Alkoholismus, Gastritis, Chronische Bronchitis) 
  • Fremdkörper (z.B. nicht gelöste Arzneimittel)
  • Eiter (z.B. Bronchen-, Lungenerkrankung)

 

Beobachtungen dokumentieren und mündliche Information !

 

Katheter

 

 

 
Hilfskräfte dürfen nicht katheterisieren. Das ist Behandlungspflege und eine ärztliche Tätigkeit, da es einen Eingriff in den Körper eines Menschen bedeutet.
Wer als Fachpflegehelfer katheterisiert macht sich strafbar.
 
Derartige Arbeitsaufträge müssen abgelehnt werden.
 

 

Bei vielen Patienten ist es notwendig, den Harn vorübergehend oder dauerhaft über eine künstliche Harnableitung nach außen zu leiten. 

 
Es werden zwei Arten der Katheterisierung unterschieden:
 
> transurethral (durch die Harnröhre in die Blase),
> suprapubisch (durch die Bauchdecke in die Blase)
 
Transurethrale Harnableitung
 
Bei der transurethralen Harnableitung wird ein Blasenkatheter durch die Harnröhre („trans-urethral") in die Blase vorgeschoben.
 
> hohes Infektionsrisiko für Nieren und Harnwege
> Hauptrisikofaktor ist Verschleppen pathogener Keime von der Harnröhrenmündung in die Blase
 
> Gründlichste Infektionsprophylaxe
> Aseptisches Vorgehen
 
Einmalkatheter
 
> Therapeutische Maßnahme bei Blasenentleerungsstörungen und Harnabflussbehinderungen unterhalb der Harnblase (Z.B. vergrößerte Prostata, Schwellungen nach Operationen am Unterleib)
> Gewinnung von Untersuchungsmaterial
 
Dauerkatheter
 
> vor großen, lang andauernden Operationen

> dafür spezielle Auffangsysteme wie Kondomurinale oder Inkontinenzmaterial

 
 
 
Harninkontinenz ist keine Indikation für das Legen eines transurethralen Dauerkatheters
 

 

Intermittierende Selbstkatheterisierung (ISK)
 
> Zumeist sehr junge Patienten mit traumatisch bedingten Querschnittssyndromen (können Harnausscheidung nicht mehr kontrollieren. weil das Rückenmark komplett oder teilweise ausgefallen ist, doch funktioniert ihr Sphinkter (Schließmuskel) ausreichend, so dass Urin in der Blase gesammelt werden kann.
 
Das Legen eines Katheters ist ein massiver Eingriff in die Intimsphäre eines Menschen. 
 
> Äußerst einfühlsames Verhalten
> Taktvolles Vorgehen
 
Das Tragen eines Verweilkatheters beeinträchtigt nachhaltig das physische und psychische Wohlbefinden des alten Menschen. Bei ihm führt eine solche Maßnahme zu einem starken Verlusterleben. Es ist ja nicht immer vorauszusehen, ob es zu einer Wiederherstellung der normalen Harnausscheidung kommt oder ob der Verweilkatheter zu einer Dauerbelastung wird.
 
 
 
Jedes Legen oder Wechsel eines Blasenkatheters ist grundsätzlich eine ärztliche Tätigkeit, die im Einzelfall delegiert werden kann, wobei die rechtliche Absicherung nicht hinreichend geklärt ist. Die Delegation auf Pflegende bedarf einer besonders strengen Indikation. Der Katheterismus gilt als operativer Eingriff und erfordert besonderes Fachwissen. Examinierte Fachpfleger können das Legen eines Katheters ablehnen, müssen es sogar ablehnen, wenn sie sich unsicher fühlen. Prinzipiell muss Patient, Bewohner oder Betreuer zustimmen.
 

 

Es fällt oft schwer, einem alten Menschen den Sinn und die Notwendigkeit eines Blasenkatheters klarzumachen. Seine auftretenden Ängste sind ernst zu nehmen und zu berücksichtigen.
 
Ballonkatheter
 
Heute sind alle Verweilkatheter mit Ballon ausgestattet, um eine Fixierung des Katheters am Körper zu vermeiden.
 
Über einen eingearbeiteten Nebenkanal kann ein knapp unterhalb der Katheterspitze liegender Ballon aufgepumpt werden. Hierzu wird das distal liegende Ventil mit dem stumpfen Spritzenkonus durchstoßen und steriles Aqua destillata eingegeben (der Katheter wird „geblockt"). Die Flüssigkeit muss steril sein, damit es bei einem evtl. Platzen des Ballons nicht zu einer Infektion der Harnblase kommt. Es darf keine Luft zum Aufblasen des Ballons verwendet werden, da Luft kompressibel ist und der Katheter dann zu leicht herausgezogen werden könnte. Vor der Entfernung des Katheters muss der Ballon vollständig entleert werden (entblockt). Dazu wird eine leere Spritze wieder mit dem Konus auf das Ventil gesetzt und die Flüssigkeit abgezogen. Zur Ableitung des Harns über einen Verweilkatheter dürfen nur geschlossene Urindrainagesysteme mit Rückflussventil verwendet werden.
 
Ablassen des Harns
 
> Der sterile, graduierte Auffangbeutel hat am Einfluss eine Tropfkammer
> Klemme am Ablassstutzen (einhändig zu bedienen)
> Über einen Hahn wird der Harn unten abgelassen. 
> Dabei ist es wichtig, dass es nicht zur Kontamination der Hände des Pflegepersonals kommt. 
> Die Pflegeperson trägt zum Ablassen des Harns flüssigkeitsdichte Einmalhandschuhe. 
> Das Auffanggefäß wird nicht mit der Ablassvorrichtung in Berührung gebracht und soll vorschriftsmäßig gereinigt werden.
 
> Ordnungsgemäß behandelte Ableitungssysteme können bis zu 14 Tagen belassen werden. 
> Muss das Ableitungssystem ausgewechselt werden, wird die Verbindung zwischen Katheter und Ableitung unter streng aseptischen Bedingungen gelöst: 
> Die Verbindungsstellen werden vor der Trennung mit einem Desinfektionsmittel desinfiziert und das neue System steril angeschlossen.
> Gründe für einen solchen Wechsel sind neben dem Katheterwechsel undichte Systeme, Ansammlung von Sediment im Beutel oder Geruchsbelästigungen.
 
Für mobile Katheterträger
 
> Ableitungssysteme mittels Taillengurt am Oberschenkel befestigt
> Systeme mit Unterschenkelbeinbeutel werden mittels Beinbeutelbändern fixiert
> Systeme müssen gegen Harnrückfluss gesichert sein 
 

Vorbereitung

 
Apotheken stellen ein Katheterset zusammen. Es ist ratsam, einen Ersatzkatheter dazu zu legen. 
 
Sollte man in einem Land der dritten Welt arbeiten und zu den Fachpflegern gehören, muss man zum Katheterisieren folgende Einmalartikel bereitlegen:
 
> Sterile Arbeitsfläche
> Wasserundurchlässige Schutzunterlage
> Lochtuch, geschlitzt
> Ein Paar sterile Handschuhe
> Anatomische Pinzette
> Anästhesierendes Gleitgel
> Ca. 30 ml Schleimhautdesinfektionsmittel, z.B. Betaisodona
> Sechs Kugeltupfer („Pflaumen")
> Auffangschale mit großer (ca. 750 ml) und kleiner Kammer oder zwei getrennte Schalen
> Spritze mit 10 ml Aqua destillata (für das Legen eines Dauerkatheters).
 
 
> Patienten informieren
> Intimsphäre des Patienten schützen: Sichtschutz anbringen. Mitpatienten aus dem Zimmer bitten
> Bett in rückenschonende Arbeitshöhe bringen
> Intimtoilette durchführen (lassen)
> Ausreichend große Fläche zum Ablegen der Materialien schaffen
> Katheterset aus (Plastik-)Umverpackung herausnehmen und auf der Arbeitsfläche abstellen
> Hände desinfizieren
> Sterile Arbeitsfläche schaffen: Katheterset-Verpackung an den Rändern vorsichtig auseinander falten und ausbreiten (Innenfläche ist steril)
> Steril eingepackte Materialien (z.B. Katheter) unter aseptischen Bedingungen öffnen und auf die sterile Arbeitsfläche fallen lassen
 
Suprapubische Blasendrainage
 
 
Operativer Eingriff!