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Arbeitszeit

1. Die Arbeitszeit der Schüler beträgt acht Stunden. Allerdings muss bei den unter 18jährigen Schülern das Jugendarbeitsschutzgesetz beachtet werden, d. h., dass sie bei einer Arbeitszeit über sechs Arbeitsstunden eine einstündige Pause machen müssen. Länger als 4,5 Stunden dürfen Jugendliche nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden. Als Ruhepause gilt nur eine Arbeitsunterbrechung von mindestens 15 Minuten. Die Pausen dürfen frühestens eine Stunde nach Dienstbeginn stattfinden und spätestens eine Stunde vor Dienstende  (§11 Abs.1/2 JArbSchG).

2. Der Aufenthalt während der Pausen in Arbeitsräumen darf nur gestattet werden, wenn die notwendige Erholung des Jugendlichen nicht beeinträchtigt wird  (§11 Abs.3 JArbSchG).

3. Die Schüler können auch im Spätdienst eingesetzt werden, allerdings dürfen sie nicht nachts arbeiten. Als Nachtarbeit gilt die Zeit von 22°° Uhr bis 6°° Uhr. Jugendliche über 16 Jahre dürfen bis 22°° Uhr beschäftigt werden, Jugendliche unter 16 Jahren bis 20°° Uhr (§14 JArbSchG).

4. Jugendliche dürfen am 24. und 31.12. nach 14°° Uhr nicht beschäftigt werden (§18 Abs.1 JArbSchG). Der erste Weihnachts- und Osterfeiertag sowie der 1. Mai und 1. Januar sind arbeitsfrei zu halten (§ 18 Abs.2 JArbSchG). Zu diesen Zeiten ist ein Nachholen von Fehlstunden nicht möglich. 

5. Zwischen Dienstschluss und Dienstbeginn müssen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz eine ununterbrochene Freizeit von zwölf Stunden gewährleistet sein. Es geht also nicht, dass ein Jugendlicher im Blockpraktikum im Spätdienst bis 22°° Uhr arbeitet und am Folgetag im Frühdienst um 6°° Uhr beginnt. Er könnte also in diesem Falle frühestens um 10°° Uhr wieder arbeiten. Hatte er bis 20°° Uhr gearbeitet, wäre der früheste Dienstbeginn um 8°° Uhr (§13 ArbSchG). Folgt auf den Praktikumstag ein Unterrichtstag, muss sich die Praktikumsstelle vergewissern, wann der Unterricht am Folgetag beginnt. Hat der Schüler gleich in der ersten Stunde Unterricht (Beginn 7:55 Uhr), darf er nur bis 19:55 Uhr beschäftigt werden.