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Atemformen

 

Eupnoe (normale Atmung)

    

 

Rhythmisch, gleichmäßig tief, ruhig, geräuschlos (Verhältnis 1:4 zum Puls)


 

Schonatmung

    

   

Oberflächlich, beschleunigt (z.B. Pleuritis, Rippenverletzung) 

 


 

 Kussmaulsche Atmung

   

   

Langsam, vertieft (z.B. Intoxikationen, diabetisches Koma)


 

 Cheyne-Stokes-Atmung 

   

   

An-, abschwellend mit langen Pausen (z.B. Urämie, Apoplexie, Herzerkrankungen)


 

  Biotatmung

   

   

Kräftig, tief, stoßweise Atmung, lange Pausen, Atemzentrum kein CO2-reiz. (z.B. Hirnschädigung)


 

Schnappatmung 

   

   

Einzeln, kurz, unregelmäßig, schnappend (Schädigung Atemzentrum,  Frühgeburten, kurz vor Tod)


 

 Nasenflügelatmung

Bei Inspiration weitgestellt, um möglichst viel Luft aufnehmen zu können. (z.B. Atemnotzustände, bakterielle Pneumonien, extrem Säuglinge)

 

 Dyspnoe (Atemnot)

Schwere Atmung, Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen (Leitsymptom von Erkrankungen des Atmungssystems)

Schweregrade

  1. Grad: Atemnot bei großen körperlichen Anstrengungen
  2. Grad: Atemnot schon bei geringer körperlicher Anstrengung
  3. Grad: Atemnot bei geringen körperlichen Anstrengungen
  4. Grad: Atemnot auch in Ruhe (Ruhedyspnoe)

 

Betroffene mit schwerer Dyspnoe sitzen mit aufgerissenen Augen und Gesichtsausdruck voller Todesangst im Bett und ringen nach Luft. 

 

 Apnoe (Atemstillstand)

  • Bewusstlosigkeit
  • Pupillen beidseits erweitert
  • Haut zyanotisch
  • Haut fahl-blass
  • keine Bewegung des Brustkorbs, aus Nase oder Mund (Spiegel)

 

Primäre Apnoe = nach 3 - 5 Minuten Herzstillstand
Sekundäre Apnoe = 1 - 2 Minuten zuvor Herzstillstand 

 

 


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