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Atemfrequenz

Neugeborenes: ca 50 Atemzüge pro Minute


Kleinkind: 30 - 40 Atemzüge pro Minute


Erwachsener: 16 - 20 Atemzüge pro Minute

 

Ab dem 3. Lebensjahr Verhältnis Puls- zu Atemfrequenz etwa 4 : 1

 

Atemtypus

 

Abdominale Atmung (Zwerchfellatmung)

Physiologisch bei vielen Männern, Säuglingen
Pathologisch bei Brustkorbverletzungen

 

Kostale Atmung (Brust- oder Rippenatmung)

Physiologisch bei vielen Frauen
Pathologisch bei Verletzungen im Bauchraum

 

Mischatmung (Verstärkte Atmung)

Physiologisch bei körperlicher Leistung
Pathologisch bei krankhaften Veränderungen

 

Auxiliaratmung (Atmung unter Hilfenahme der Atemhilfsmuskulatur)

Schwere Atemnot

 

Tachypnoe (Beschleunigte Atmung)

Bei erhöhtem Sauerstoffbedarf oder erniedrigtem Sauerstoffangebot
Physiologisch: z.B. körperliche Anstrengung, Höhen, psychische Erregung
Pathologisch: z.B. Ca, Fieber, Herz-, Lungenerkrankung, Blutverlust, CO2-Vergiftung

 

Bradypnoe (Verlangsamte Atmung)

Physiologisch: z.B. Schlaf, Ermüdung, Entspannung
Pathologisch: z.B. Vergiftungen, Stoffwechselerkrankungen, Gehirnerkrankungen

 

Hypoventilation (zu oberflächlich und / oder zu langsam)

Atemdepression
Z.B. bei Schock, Verletzungen im Bauch- oder Brustraum, allgemeine Schwäche

 

Hyperventilation (übermäßig gesteigerte Atmung)

Starke Abnahme des Kohlendioxidpartialdrucks im Blut durch vermehrte Abatmung
Z.B. psychische Störungen oder Überlastung, Stoffwechselstörungen


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