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Die Atmung

 

Atemfrequenz: Ruheatmung erwachsener Mensch: 16 - 20 Atemzüge pro Minute

 

Ständige 02-Zufuhr und CO2-Abgabe erfolgt über äußere Atemwege:

 

Nase:

  • Eingangspforte

  • Schleimhäute (Flimmerhärchen) filtern Staub, Luftbeimengungen aus

  • Schleimbildende Zellen und Drüsen

  • Anfeuchten der Atemluft

  • Festhalten von Fremdkörpern

  • Blutgefäße unter der Nasenschleimhaut: Erwärmung der Atemluft

  • Riechzellen in oberster Nasenmuschel: Geruchskontrolle

 

Rachen:

  • Abwehrsystem, lymphatischer Rachenring, Organ des Immunsystems

  • Rachenmandel (hintere Mandel) 

  • Gaumenmandeln als Barriere im Mund zum Rachen hin

  • Mandel unter der Zunge und zwei Seitensträngen

 

Kehlkopf: 

  • Schließt Luftröhre zum Rachen ab

  • Beim Ein- und Ausatmen klappt der Kehldeckel nach hinten

  • Ohne Atmung ist der Atemweg gegen das Eindringen von Speise und Flüssigkeiten geschützt.

 

Luftröhre (Trachea)

  • Besteht aus Knorpelringen, Bindegewebe, Muskelfasern

  • Aufbau ermöglicht Erweiterung des Lumens bei Bedarf bis ein Viertel (Lumen = Innere von Hohlorganen)

  • Schleimhaut wie die Schleimhäute der oberen Luftwege

  • Nach ca 12 cm Teilung in zwei Hauptäste, führen zur Lunge

  • Ab hier Bronchien (Bronchialbaum)

 

Bronchien:

  • Hauptast teilt sich in kleinere Bronchien

  • Rechts: drei Äste für die drei Lappen der rechten Lunge

  • Links: zwei Äste für die zwei Lappen der linken Lunge

  • Die fünf Äste heißen Lappenbronchien

  • Weitere Teilung in Segmentbronchien

  • Teilungen gehen weiter, bis zu den kleinsten Ästen, den Bronchiolen

  • Kleinste Bronchien haben statt Knorpelsubstanz glatte Muskelfasern (Anpassung Luftfüllung)

  • Der Querschnitt eines gesunden Bronchus zeigt, dass er ein "Luftrohr" ist mit einer mehrschichtigen Wand

  • An Endbronchien sitzen etwa 200 Alveolen (Lungenbläschen)

  • Überzug der Alveolen (ca 300 Mill.): Netz feinster Blutgefäße

  • Wandung der Kapillaren und Alveolen extrem dünn, daher Gasaustausch möglich

  • In Alveolen Austausch der Atemgase: Sauerstoff in das Blut, Abgabe Kohlendioxid

  • Gesamtoberfläche Gasautausch: 100 m2

  • Endbronchien, Alveolen und Bronchialbaum bilden das Lungengewebe

  • Der Lungenflügel wird durch Furchen in Lungenlappen unterteilt

  • Lungenvolumen eines erwachsenen Menschen beträgt ca 5 bis 6 Liter

  • Der Sauerstoff wird im Blut an Hämoglobin gebunden, zu den Zellen transportiert und in die Zellen diffundiert. Diese Diffusion von Sauerstoff und Kohlendioxid nennt man Gewebe-, Zell- oder Innere Atmung. (Unter Diffusion im engeren Sinne versteht man den Ausgleich von Konzentrationsunterschieden bis hin zum praktisch vollständigen Durchmischen.)

 

 

Die Atemmechanik

 

Zu- und Abfuhr der Atemluft geschieht durch Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Brustkorbs. Die Lungen folgen passiv den Bewegungen.

 

Einatmung (Inspiration): 

  • Luft wird in die Lungen eingesaugt

  • Kleine Brustmuskeln und Interkostalmuskeln ziehen sich zusammen

  • Zwerchfell zieht sich zusammen und flacht ab

  • Lungen vergrößern sich

 

Ausatmung (Expiration)

  • Luft wird aus den Lungen gepresst

  • Kleine Brustmuskeln und Interkostalmuskeln entspannen sich

  • Zwerchfell erschlafft und wölbt sich nach oben

  • Lungen ziehen sich zusammen

 


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