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Praxisordner

Der Praxisordner ist der Lehrnachweis für die praktische Ausbildung und an jedem Praktikumstag mitzuführen. Der Praxisanleiter hat jederzeit das Recht, Einblick in den Praxisordner zu nehmen und sich über den Ausbildungsstand des Schülers zu informieren.

Der Praxisordner ist ein fester Din A4 - Ordner mit maximaler Rückenbreite von 5 cm.

In den Praxisordner gehören ein Inhaltsverzeichnis und ein beschriftetes oder farblich zuordenbares Register.

Im Praxisordner befindet sich der Ausbildungsplan. Der Schüler trägt eine Mitverantwortung für das Lernen in der Praxis und den Erwerb „handwerklicher“ Fertigkeiten. Im Ausbildungsplan sind die Tätigkeiten, die die Schüler im Verlaufe ihrer Ausbildung im Unterricht erlernen und während der Praktika üben und anwenden sollten.

Die Schüler sind verpflichtet, regelmäßig im Ausbildungsordner in der ersten Spalte praxisrelevante Unterrichtsinhalte einzutragen mit dem dazugehörenden Fach.  

Der Ausbildungsplan soll in regelmäßigen Abständen der anleitenden Fachkraft des Praktikums vorgelegt werden, damit Tätigkeiten besprochen, überprüft und abgezeichnet werden können. In der Praxis trägt der Schüler in der zweiten oder dritten Spalte Monat und Jahr ein und lässt es von der anleitenden Fachkraft mit Kürzel gegenzeichnen.

 

Tätigkeiten nach den Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) Im Unterricht durchgenommen Gesehen, erklärt bekommen, geholfen Geübt und unter Aufsicht durchgeführt

Beispiel:

Durchführen der Körperpflege im Bett

10/2009    GPB 11/2009  Name oder Handzeichen (Kürzel) der Fachkraft 12/2009  Name oder Handzeichen (Kürzel) der Fachkraft

 

In der Schule überprüft die Fachlehrkraft in regelmäßigen Abständen Praxisordner und Ausbildungsplan. Die aufgeführten Tätigkeiten fallen nicht in jeder Einrichtung an. Da die Schülerinnen oder Schüler verschiedene Praxiseinsätze haben, können Tätigkeiten, die in der einen Einrichtung nicht erlernt werden konnten, eventuell im nächsten Praktikum geübt werden. Und nicht jede Tätigkeit lernen alle Schüler kennen oder üben sie aus. Doch am Ausbildungsplan muss erkenntlich sein, dass fortlaufend theoretische Kenntnisse in der Praxis umgesetzt wurden.

Im Praxisordner werden die Tagesberichte abgeheftet. Von jedem Praktikumstag ist ein Tagesbericht anzufertigen. In der Dienstzeit dürfen lediglich Notizen gemacht werden. Die Tagesberichte müssen mit EDV erstellt werden. Der Tagesablauf muss erkennbar und die Berichte sollen informativ  sein.

Stichpunktartige Berichte reichen nicht aus, die Tätigkeiten sollen genau beschrieben sein.

Nicht: von 10°° Uhr bis 11°° Uhr gebastelt, sondern: mit wem, was, zu welchem Anlass, mit welchem Material. Welche Beobachtungen konnte der Schüler bei der Beschäftigung, beispielsweise bei der Feinmotorik, Motivation, Konzentration, Über- oder Unterforderung, etc machen? Das Gleiche gilt für die Grundpflege. Was wurde gemacht, wie hat der Betreute reagiert, Gesprächsthemen, etc. 

Die Tagesberichte sind nicht als Beschäftigungstherapie gedacht, sondern sollen die Beobachtungsgabe und Reflexion der Schüler schulen.

Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Inhalte und Aussehen der Tagesberichte fließen in die Note der Praxisordner ein.

Jeder Tagesbericht muss von dem Schüler und der Praxisanleitung, notfalls von einer Vertretung abgezeichnet werden.

Außerdem gehört in den Praxisordner eine aktuelle Anwesenheitsliste. Die Anwesenheitsliste muss täglich mit der erbrachten Arbeitsstundenzahl unaufgefordert der Praxisanleitung, notfalls der Vertretung, zur Unterschrift vorgelegt werden. Der Schüler kann eine rückwirkende Abzeichnung nicht verlangen. Nicht quittierte Arbeitsstunden gelten als nicht geleistet. 

Die Praxisordner werden im Dezember, Februar, April und Juni eingesammelt , benotet und die aktuellen Anwesenheitslisten entnommen (die als Praxisstundennachweis im Prüfungsordner abgeheftet werden).