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Bänder (Ligamente)

Bänder des Sprunggelenkes, gemeinfrei

 

Bänder bestehen meist aus kollagenem Bindegewebe, seltener aus elastischem Bindegewebe. Kollagene sind Strukturproteine, also Eiweiße, die Gerüststoffe in Geweben oder Zellen bilden. Die Bänder sind strangförmige oder platte Gebilde, die die die beweglichen Teile des Knochenskeletts verbinden.

Sie verstärken den Zusammenhalt der Gelenke, ermöglichen die Beweglichkeit eines Gelenkes und hemmen eine Überbewegung des Gelenkes. Bänder verbinden Knochen mit Knochen. Es gibt allerdings auch Bänder als Teile des Bauchfells zur Aufhängung innerer Organe

Bei Gewalteinwirkung auf ein Gelenk, beispielsweise durch Umknicken, kann es zu Bänderdehnungen, Bändereinrissen oder vollständigen Bänderrissen kommen. Besonders  häufig sind Bänderverletzungen am Knie und Sprunggelenk. Durch den Bänderriss schwillt der Bereich an, es kommt zu einem Gelenkerguss und das Gelenk ist instabil. Bänderrisse sind ausgesprochen schmerzhaft

Bei Kontrakturen sind umliegende Weichteile verkürzt, auch die Bänder.

 

Die Bänder des rechten Kniegelenkes (Ansicht von vorne, leicht seitlich, schematisch)

Kuebi Uwe Gille Knee_diagram.svg: Mysid - Knee_diagram-de.svg, gemeinfrei