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Geschichte
 
Hinter den "Geschichten" der Bewohner steht die Geschichte. In welcher Zeit wurden sie geboren, in welcher Zeit geprägt? Wie wirkten sich beispielsweise Weltkrieg, Weltwirtschaftskrise, Flucht, Vertreibung, Nachkriegszeit, Mauerbau, politische Verhältnisse und Systeme etc auf ihre Psychobiographie aus? Welche Lebensumstände, Verhältnisse, Arbeitsbedingungen, Werte bestimmten ihre Erlebniswelt als Kind, junger Mensch?
 
Um den alten Menschen, wobei nicht nur Menschen mit einer dementiellen Erkrankung gemeint sind, verstehen, ihn in seinen Handlungen begreifen zu können, aber auch um Missverständnisse zwischen den Generationen zu vermeiden, sollte sich das Pflegepersonal um gute Kenntnisse der jüngsten Sozialgeschichte bemühen. In dem Moment, wo das Pflegepersonal gegenüber alten Menschen ein ehrliches geschichtliches Interesse bekundet, sind erfahrungsgemäß mehr wie genug Gesprächsstoffe vorhanden - ein Weg zu den bestimmenden Lebensereignissen der Bewohner.
 

Diese Videoreihe "Frau Müller erzählt..." umfasst insgesamt 67 kurze Videos. Frau Müller ist eine Heimbewohnerin, die mit 97 Jahren aus ihrem Leben erzählt. Von ihrer Kindheit, aus ihrem Arbeitsleben, von Kriegserleben, Flucht etc. 

http://www.youtube.com/user/BiographieProjekt

 


Trotz sozialdemokratischer Erziehung freiwillig zur Luftwaffe

Deportation der Russlanddeutschen 1941

http://www.youtube.com/watch?v=OitkZ8HFKng&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=oid9QwCaVAg

http://www.youtube.com/watch?v=g6eUcnH1w9k

http://www.youtube.com/watch?v=QPx_8OtY-oU

http://www.youtube.com/watch?v=IgqjHA2bvYc

http://www.youtube.com/watch?v=38YjhAp1k5E

http://www.youtube.com/watch?v=4M-31IrESlg

http://www.youtube.com/watch?v=5MiS6RPE8aI

 

Flüchtlinge nach dem II. Weltkrieg in Schleswig-Holstein

Wolfskinder: So bezeichnet man die Kinder, die sich nach dem II. Weltkrieg alleine überwiegend in Polen, Baltikum, Russland durchschlagen mussten. Vielen der Wolfskinder gelang es später nicht, ihre wahre Identität herauszufinden oder mussten sie verschweigen.  

Neuanfang jüdischer Mitbürger nach dem II. Weltkrieg in Deutschland

Zeitzeugenbericht zu Mauerbau, Teilung Deutschlands und Fall der Mauer

Zeitzeugenberichte aus den 50er und 60er Jahren aus Sicht der damaligen Jugendlichen

Zeitzeugenbericht von Herbert Ernst, der mit seiner Kamera den Tod des Flüchtlings Peter Fechter an der Berliner Mauer dokumentierte. Für viele ältere Berliner waren Mauerbau, der Mord an Peter Fechter, die ersten Passierscheine und der Mauerfall prägende Ereignisse.

Contergan war ein Schlaf- und Beruhigungsmedikament, dass auch gegen morgendliche Schwangerschaftsübelkeit helfen sollte, und galt als frei von Nebenwirkungen. Bis Ende der 50er Jahre gab es das Medikament rezeptfrei und wurde gezielt Schwangeren empfohlen. Später stellte es sich heraus, dass das Medikament schwere Schäden an den Föten verursachte. Weltweit kamen etwa 5000 bis 10000 Kinder auf die Welt mit schweren Fehlbildungen oder fehlenden Organen oder Gliedmaßen. Dazu kam eine unbekannte Zahl von Totgeburten. Durch damalige mangelhafte Meldepflichten und Koordination der staatlichen Stellen konnte die Ursache und Ausmaß der geschädigten Kinder nicht rechtzeitig und wirklich erfasst werden. Im Jahr 2012 lebten noch etwa 2400 Conterganopfer, überwiegend mit schwersten Folgeschäden aufgrund jahrzehntelanger Fehlbelastung von Wirbelsäule, Gelenken und Muskulatur. Die Opfer und ihre Familien wurden nie ausreichend entschädigt. Der Contergan-Skandal prägte viele Menschen in dieser Zeit und sorgte für eine starke Verunsicherung gegenüber Medikamenten, besonders in der Schwangerschaft.

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1967: Schahbesuch, Vietnamkrieg, der Tod von Benno Ohnesorg. Diese Ereignisse waren für viele junge Leute damals prägend und führten zu einer politischen Radikalisierung.

Am 26.4.1986 explodierte der Reaktor in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Weite Teile in der ehemaligen Sowjetunion und Europa wurden kontaminiert. Es begann nicht nur eine neue Debatte über Kernenergie und Forderungen zum Atomkraftausstieg, sondern viele Menschen bekamen Zweifel am technischen Fortschritt. Besonders in der ehemaligen DDR entwickelte sich ein großes Misstrauen in die Politik, da die Regierung bemüht war, zunächst die Katastrophe zu vertuschen, dann zu bagatellisieren.

"Wir sind das Volk!" In Leipzig begann mit den Montagsdemonstrationen im Herbst 1989 die friedliche Revolution in der DDR, die schließlich zum Sturz der Regierung und zur Wiedervereinigung Deutschlands führte.

Ein Zeitzeuge berichtet über den Alltag in der ehemaligen DDR.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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