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Die Nase

 

 

Die Nase prägt nicht nur das Gesicht, sondern ist auch ein Sinnesorgan und gehört funktionell zu den oberen Atemwegen. 

 

public domain: Bildausschnitt "Frau mit einem Einhorn" von Raffaello Santi, geb. 6.4.1483, gest. 6.4.1520

 

Die äußere Nase besteht aus dem vorderen Teil des knöchernen Nasenskeletts und einem flexiblen Knorpelgerüst, dass die Nasenwurzel, Nasenrücken und Nasenspitze bildet. Zur äußeren Nase gehören auch die seitlichen Nasenflügel und Nasenlöcher. Der Nasenknorpel dient der Beweglichkeit und Schutz gegen Stöße. Die beiden Nasenlöcher werden von den Nasenflügeln, innen von der Scheidewand oder Nasensteg begrenzt. Die Nasenlöcher bilden den Zugang zur inneren Nase.

 

Gemeinfrei: Meyers Konversationslexikon 1885-1892; Augenhöhle (leer) - Stirnhöhle - Stirnhöhlen - Pflugscharbein - Jochbein - Highmorshöhle - Nasenhöhle - Nasenmuschel obere - Nasenmuschel untere

 

Gemeinfrei: Meyers Konversationslexikon 1885-1892; Mund- Nasen-, und Rachenhöhle (Durchschnit). Stirnhöhle - Nasenscheidewand mit Verzweigung der Riechnerven - Kanal zur Nasenhöhle - Schneidezähne - Zungenmuskel - Stimmbänder - Keilbeinhöhle - Choanen - Nasen-Rachenraum - Harter Gaumen - Weicher Gaumen - Mundhöhle - Zäpfchen - Rachenhöhle - Kehldeckel - Zungenbein - Wirbelkörper - Ringknorpel - Speiseröhre

 

Die innere Nase besteht aus der Nasenhöhle, die durch die Nasenscheidewand in zwei gleiche Hälften getrennt wird (linke und rechte Nasenhöhle). Beide Nasenhöhlen setzen sich aus dem Nasenvorhof und der Nasenhaupthöhle zusammen, abgegrenzt durch eine bogenförmige Schleimhautfalte. In der Nasenhöhle befinden sich drei knöcherne Nasenmuscheln (obere, mittlere und untere) und dazwischen die Nasengänge. Im oberen Nasengang sitzt das Geruchsorgan (olfaktorische Wahrnehmung).

 

 

Das Naseninnere ist gut durchblutet. 

Die Nase ermöglicht das Atmen bei geschlossenem Mund. Durch die Nase wird die Atemluft ein- und ausgeatmet. Die kalte Luft wird an der Oberfläche der Nasenschleimhaut erwärmt und angefeuchtet. Dabei kühlt die Nasenschleimhaut ab und wird trocken. Beim Ausatmen wird die Nasenschleimhaut wieder erwärmt und angefeuchtet. Haare in der Nase halten grobe Fremdkörper zurück, das Nasensekret filtert feine Fremdkörper. Beim Niesen wird überschüssiges Sekret und Fremdkörper nach außen befördert.

Die Nasenatmung in körperlicher Ruhe ist nicht gleichmäßig (Nasenzyklus). Der Luftstrom durch ein Nasenloch ist im Wechsel verringert, sodass sich die Schleimhaut regenerieren kann. Das geschieht bei einer gesunden Nase unbemerkt.

 

siehe Störung des Geruchssinns