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Die Zelle - Baustein des Lebens

Jeder Organismus ist aus einer ungemein großen Zahl kleiner Bausteine, den Zellen, aufgebaut.

Merkmale der Zellen:

 können sich ernähren
 wachsen
 antworten auf Reize
 pflanzen sich fort
 
Die größte Zelle im menschlichen Körper ist die Eizelle.

 

 

Aufbau der tierischen Zelle

Die Zelle wird von einer Membran umschlossen. Im Inneren der Zelle befindet sich Zytoplasma mit Organellen.

Schematische Darstellung einer Zelle:

Im Zellkern befinden sich die Chromosomen mit den Genen. Der Mensch hat 46 Chromosomen (Schimpanse 48 Chromosome, Hund 78 Chromosome, Schwein 38 Chromosome ausgestattet. Amsel 80 Chromosome). Gene sind ein Abschnitt auf der DNS. Die Gene enthalten die Grundinformation zur Herstellung von RNS, einem Teilabschnitt der DNS. Ein Gen kann auch als Erbanlage bezeichnet werden. Es trägt die Erbinformationen. 

Die Zellmembran umgibt die Zelle und hält so das innere Milieu aufrecht. Außerdem findet an der Zellmembran ein Stoffaustausch statt. Zytoplasma nennt man die Substanz, die die Zelle ausfüllt. Es besteht aus einer Flüssigkeit mit verschiedenen gelösten Stoffen sowie dem festeren Zytoskelett. Es wird nach außen von der Zellmembran begrenzt. 

Organellen sind strukturell abgrenzbare Bereiche einer Zelle. Organellen sind Zellkern, Mitochondrien, Golgi-Apparat und das endoplasmatische Retikulum. Andere Definitionen rechnen auch andere Strukturen dazu wie beispielsweise Centriolen.

Das Endoplasmatische Retikulum ist ein reich verzweigtes Kanalsystem mit flachen Hohlräumen. Diese Hohlräume sind von Membranen umschlossen. Es durchzieht das gesamte Zytoplasma und grenzt so bestimmte Bereiche des Plasmas ab. Das Innere des Endoplasmatischen Retikulums steht mit dem Membranzwischenraum der Kernhülle in Verbindung. Wichtige Stofftransporte innerhalb der Zelle laufen über das Endoplasmatische Retikulum ab.

Es gibt ein Glattes und Raues Endoplasmatisches Rektikulum. Das Glatte Endoplasmatische Rektikulum ist für den Kohlenhydrat-Stoffwechsel zuständig, baut Fettsäuren auf und ab, dient als Kalziumspeicher und entgiftet. Das Raue Endoplasmatische Rektikulum besitzt Ribosome. Ribosomen sind kleine, aus Eiweißen und Teilabschnitten der DNS bestehende, zelluläre Teilchen, die die Eiweißbildung beeinflussen. Das Raue Endoplasmatische Rektikulum sammelt, speichert und transportiert Eiweiße. 

 

Das Mitochondrium ist ein von einer Doppelmembran umschlossenes Organell mit eigener Erbsubstanz. Mitochondrien sind in erster Linie die „Kraftwerke“ der Zelle durch Bildung eines energiereichen Moleküls. 

 

 

Der Golgiapparat ist an der Sekretbildung und weiteren Aufgaben des Zellstoffwechsels beteiligt und dient als Transportsystem.

Lysosomen sind von einer einfachen Membran umschlossene sehr kleine, rundliche bis ovale Bläschen mit saurem pH-Wert. Sie enthalten Verdauungsenzyme und werden teilweise im Golgi-Apparat gebildet. Die Hauptfunktion der Lysosomen besteht darin, zelleigene und zellfremde Materialien wie beispielsweise Bakterien oder Viren zu verdauen. 

 

 

Vakuolen sind flüssigkeitsgefüllte, membranumhüllte Blasen im Zellplasma. Grösse und Funktion der Vakuolen, wie etwa die Speicherung von Proteinen, Ionen und anderen organischen Verbindungen, variieren je nach Art der Zelle.

 

 

Die meisten tierischen Zellen enthalten Zentriolen, kleine stäbchenförmige Strukturen, die paarweise im Zytoplasma in der Nähe der Zellkernmembran liegen. Während des Beginns der Zellteilung bewegen sich die Zentriolen paarweise zu entgegengesetzten Polen des Zellkerns.

Zelleinschlüsse sind nichtlebende chemische Substanzen innerhalb der Zelle. Sie werden von keiner Membran umschlossen und gehören daher nicht zu den Organellen. Sie treten gelöst in den Vakuolen der Zelle auf oder finden sich in ungelöster Form im Zytoplasma. Zu den wichtigsten Zelleinschlüssen gehören Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine, Fette, Abfallprodukte, Mineralkristalle und Gase.

 

Zellteilung

Mitose oder Zellkernteilung: Es entstehen zwei diploide Tochterzellen, die mit der Ausgangszelle genetisch identisch sind. Durch die Mitose werden Zellen vermehrt.

Meiose oder Reduktionsteilung: Es entstehen vier haploide Tochterzellen, die mit der Ausgangszelle genetisch nicht identisch sind. Keimzellen werden gebildet, die durch Neukombination des elterlichen Erbgutes die genetische Variabilität der Nachkommen ermöglichen.

 

Nervenzelle: Aufbau des Nervensystems

 

 

 

 


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