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Hinduistische Feiertage

 

Die Feste im Hinduismus ehren die Götter, die Lehrer (Gurus) und oder haben oft einen jahreszeitlichen Bezug. Es gibt sehr viele regionale Feste. Manche Feste werden von Region zu Region zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert.

 

Holi oder Frühlingsfest

Das Fest zum Frühlingsbeginn hat auch religiöse Hintergründe Darum beginnt es mit einem Feuer, in dem man eine Strohfigur, die Holika, verbrennt. Anschließend bewerfen sich die Feiernden gegenseitig mit eingefärbtem Mehl, Pulver oder Wasser. Es dauert je nach Region zwei bis zehn Tage.

 

 

Diwali oder Lichterfest

Die spirituelle und soziale Bedeutung des Festes kann mit dem christlichen Weihnachten verglichen werden. Das Fest wird am Ende der Regenzeit ein bis fünf Tage lang gefeiert, je nach Region. Auch die Bräuche von dem Fest, bis auf die Lichter, unterscheiden sich regional. Die Lichter sollen den Seelen der Verstorbenen den Weg zum Ewigen, Absoluten zeigen. An den einzelnen Festtagen werden unterschiedliche Götter geehrt.

 

 

Makar Sankranti - Sonnenwendefest - Neujahrsfest

Dieses Fest findet immer am 14. Januar statt, weil es nach dem Sonnenkalender festgelegt ist. In Indien ist es ein staatlicher Feiertag. Zeitlich fällt das Fest auf die Wintersonnenwende. Rituelle Bäder  finden statt und es werden viele Süßigkeiten gegessen. Das traditionelle Essen zum Neujahrsfest ist ein Brei aus Reis und Linsen. In Südindien heißt das Fest Pongal. Dort wird an diesem Tage traditionell Milchreis gegessen. Auch dort werden rituelle Bäder gemacht. Im Mittelpunkt steht dort im ländlichen Bereich die Verehrung von Feldern und Rindern. In vielen Regionen ist es üblich, Drachen steigen zu lassen.

 

 

Guru Purnima

An diesem Feiertag ehrt man die Lehrer (Guru) und dankt ihnen für Weisheit und Erfahrung. 

 

 

Krishna Janamaschtami 

Der Geburtstag von Gott Krishna wird gefeiert. Krishna soll, als die Welt in Gefahr war, als Mensch geboren worden sein, um sie zu retten.

 

 

Rathayatra oder Wagenfest

Auch mit diesem Fest wird Krishna geehrt. Höhepunkt des Festes ist, dass die Gläubigen Wagen mit dem Bildnis des Gottes Jagannath (ein Aspekt von Krishna) an Seilen durch die Stadt ziehen. 

 

 

Kumbh Mela oder Krugfest

Kumbh Mela gilt als das größte religiöse Fest des Hinduismus. Ursprung des Festes ist eine Legende, nach der die Götter einen Milchozeanst mit Hilfe der Schlange Vasuki als Seil und dem Götterberg Meru gequirlt haben, um an den Nektar der Unsterblichkeit heranzukommen. Als dieser Nektar in einem Krug heraus getragen wurde, entbrannte sich ein Streit zwischen Göttern und Dämonen, wobei vier Tropfen des Nektars auf die Erde fielen. Dort, wo die Tropfen hinfielen sind heute die Städte Allahabad, Haridwar, Ujjain und Nashik, wo abwechselnd alle drei Jahre das Fest gefeiert wird. 

 

 

Mahashivaratri oder „Die große Nacht des Shiva“

Shiva ist einer der wichtigsten Götter des Hinduismus. Für seine Anhänger ist es das wichtigste Fest.

 

 

Navaratri oder das Fest der Neun Nächte

Neun Nächte lang werden die Göttinnen mit diesem Fest geehrt.

 

 

Rama Navami 

Vishnu ist eine der wichtigsten Formen des Göttlichen im Hinduismus. Wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät, zeigt er sich als Mensch. Mit diesem Fest wird die Geburt von Rama gefeiert, einer seiner Inkarnationen.