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Der Frühjahrsputz

 

Endlich Frühling und endlich warm.

Vergessen Dunkelheit und Gram,

klamme Finger, kalte Füße,

Schneegestöber, matschige Pfütze.

 

Der Traum von Farben und Freiheit,

faulenzen, Eisdiele, Freizeit,

sonnendurchflutete Räume

und erwachende Liebesträume.

 

Daußen blendet ein zartes Grün

und die ersten Blumen blühen.

Nichts davon in meinem Zimmer,

durch blinde Fenster scheint kein Glimmer.

 

Gut, dann erstmal Fenster putzen.

Dann das Frühlingswetter nutzen.

Kaum dringt das Licht durch die Scheiben

seh´ ich nur Staub durch den Raum treiben.

 

Also wienern, schrubben, wischen,

über Böden, Schränke, Tischen.

Doch dann lobe ich das Frühjahr!

Ähh - was wollte ich loben ? Was war?

 

Übers Putzen schlief ich glatt ein. 

Wohnung sauber, Frühling vorbei.

Reiche könn´n den Frühling nutzen.

Sie dürfen schlafen, and´re müssen selber putzen.