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Ganzheitliche Pflege

 

Die Ganzheitliche Pflege sieht den Menschen als Einheit von Seele - Körper - Geist in ständiger Wechselbeziehung mit sich und der Umwelt. Seele (Gefühle, Erleben, Empfinden) , Geist (Denken, Vernunft, Verstand), Körper (biologisch: gesamter Leib des Lebewesen, Körperstrukturen, Körperfunktionen) und Umwelt (gesamte Umgebung des Menschen) können nur getrennt voneinander betrachtet werden, um den Menschen in seiner Gesamtheit besser verstehen zu können.

Früher verstand man unter Pflege: "Satt und sauber". Das heißt, es wurden nur die körperlichen Bedürfnisse erfasst.   

 

Nocheinmal zu Herrn Müller mit seinem Magengeschwür. Das Magengeschwür ist auskuriert. "Satt und sauber" ist in seinem Fall bestimmt angebracht. Aber reicht das? Bleibt er auch "satt und sauber" nach seiner Entlassung?  

 
 
 


Wie lange wird es bei seinem Lebensstil dauern, bis er ein neues Magengeschwür hat? 

 
 
 

Herr Müller hatte nie mit seinem Magen Probleme, bis er auf Rente ging. Woher weiß man das?

 

 

 

Herr Müller sieht in seinem Dasein keinen Sinn mehr. Er fragt sich, mit was er die viele Zeit totschlagen soll, die er nun als Rentner zur Verfügung hat. Und mit seiner Frau hat er auch immer öfter Streit. Ist Herr Müllers Magen wirklich geheilt?   

 
 
  

Bei Herrn Müller wird also klar: Nur die Sicht auf seinen Magen wird ihn langfristig nicht gesund machen. Seine körperlichen Bedürfnisse während des Krankenaufenthaltes zu erfüllen reicht auch nicht, wenn ein Pflegeziel auf Dauer erreicht werden soll. Er benötigt eine Ganzheitliche Pflege, wenn er die Chance bekommen soll, wirklich gesund zu werden.

 

Die Säulen der Ganzheitlichen Pflege