Suchprogramme, HTTP-Protokoll"> Berufsfachschule für Sozialpflege
 
 
 
 
 
 
 

 

 
Die goldenen Regeln der Beschäftigung!
 

Bewohner oder Betreute haben das Recht, Beschäftigungsangebote abzulehnen!

 
 
 Altersgerechte Beschäftigungsangebote (z.B. keine infantilen Mal- und Bastelstunden für alte Menschen)
 
 Keine Beschäftigungsangebote, die an die eigenen Defizite erinnern (z.B. zu kleine Darstellungen für Menschen mit Sehbehinderung)
 
 Jegliche Bevormundung ist zu vermeiden
 
 Interesse statt Zwang
 
 Freizeit- und Aktivitätsangebote auf die Bedürfnisse der Betreuten zuschneiden (z.B. wird niemand mit Begeisterung Handarbeiten machen, der noch nie daran Interesse hatte)
 
 Keine Klischees (z.B. "Alle alten Leute hören gerne Volkslieder")
 
 Geistig rege Betreute sollten prinzipiell in die Freizeitplanung einbezogen werden
 
 Angebote zur Betätigung, die die Kompetenz und Kreativität fördern
 
 Kein Überangebot an therapeutischen und rehabilitativen Angeboten
 
 Schwerpunkt Unterhaltung, um Entspannung und Spaß zuzulassen (Entspannung, Freude oder Spaß sind wichtige Beschäftigungsziele)
 
 Beschäftigungen favorisieren, die das Gefühl vermitteln, gebraucht zu werden (Besonders in der Altenpflege):
  • Hauswirtschaftliche Verrichtungen
  • Handwerkliche Verrichtungen
  • Patenschaften

 

 

Aktivitäten, Feste, Veranstaltungen, Ausflüge durchbrechen den Heimalltag, Eintönigkeit, Langeweile, das "Abstumpfen" und fördern das Sozialverhalten und Zusammengehörigkeitsgefühl.