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Haare

 

 

Haare gehören zu den Hautanhangsgebilden, genauso wie Hautdrüsen und Nägel.

Sie durchstoßen die Oberhaut und münden auf der Hautoberfläche.

 

Körperhaare: Schutz des Körpers

Kopfhaare: Schutz vor Sonneneinstrahlung

Augenwimpern: Schutz des Auges vor Fremdkörpern

 

Haare sind lange Hornfäden und bestehen überwiegend aus Keratin. Keratine sind wasserunlösliche fasrige Eiweißstoffe. Das Haar besteht aus Haarschaft und Haarwurzel. Die Haarwurzel befindet sich meist in der Lederhaut, selten in der Unterhaut. Jedes Haar ist mit einer Talgdrüse verbunden, die die Haaroberfläche durch Einfetten schützt.

 

 

 

Cuticula: flache, übereinandergreifende, verhornte, abgestorbene, transparente Zellen. Die Schuppenschicht liegt beim gesunden Haar flach an.

Cortex: 80% des Haaranteils, Haarfarbe (Melanin), lässt Melaninproduktion nach, werden Luftbläschen eingelagert, das Haar erscheint dadurch grau oder weiß

Medulla: Fehlt in dünnen Haaren, nur in dicken Haaren

 

 

 

Terminalhaare: z. B. Kopf-, Bart, Schamhaare

Vellushaar: (Wollhaare), feine, kaum pigmentierte Haare (Wärmeisolierung)

Lanugohaar: Fetus, wachsen zwischen 13. bis 16. Schwangerschaftswoche, Schutz der Haut (Fruchtwasser)

 

Genetische Faktoren bestimmen Wachstum, Haardicke und Anzahl der Haare. Täglich verliert der Mensch ca 60 bis 100 Haare. Das Haarwachstum erfolgt zyklisch. Täglich wachsen Haare etwa 0,33 mm. 

 

 

Haartypen

 

Normales Haar

normale Talgproduktion

kräftig, glänzend

 

Fettiges Haar 

übermäßige Talgproduktion

strähnig, kraftlos

Veranlagung, Stress, Ernährung, Pflegefehler

 

Trockenes Haar 

verringerte Talgproduktion

spröde, stumpf

Veranlagung, Krankheiten, Schilddrüsenunterfunktion

 

Haarveränderungen

 

Hohes Lebensalter: ergrauen, Haarausfall, verstärkter Haarwuchs

Verstärkter Haarwuchs: Hormonstörung, genetische Behinderung

Kreisförmiger Haarausfall: Pilzerkrankung, Ekzem

Diffuser Haarausfall: Medikamente, Ekzem, Röntgen, Stress, Infektion

Ausfall aller Körperhaare: Allergien

Abbrechen der Haare: Chemotherapie

Haarspliss: hormonelle, mechanische Einflüsse, Hitze, Chemikalien

Stumpfes Haar, „bewegtes Haar“: Läuse