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Hula Hula in Bayreuth

Die Abschlussklasse der Berufsfachschule für Sozialpflege Bayreuth lud am 9.7.2013 die Bayreuther Behindertensportgruppe zum Sommerfest ein. Motto des Sommerfestes war "Hawaii".  Der Leiterin der Behindertensportgruppe,  Frau Müller, gelang wieder einmal das logistische Kunststück, ihre Sportler rechtzeitig aus den Einrichtungen und den "Werkstätten für behinderte Menschen gGmbH" der Diakonie Bayreuth einzusammeln und pünktlich zum Fest zu bringen. Ein Dank auch an zahlreiche Betreuer, die das Angebot der Berufsfachschule für Sozialpflege annahmen und Frau Müller beim Transport der Gäste unterstützten.

Zünftig wurden die Gäste von den Sozialpflegeschülern in Baströckchen mit Blumenketten und Aperitifs begrüßt. Frau Brey, die mit den Schülern Rahmen und Programm des Festes erarbeitete, hatte noch am Vorabend mit ihrem Ehemann (recht herzlichen Dank) einen Stand aufgebaut, der am Vormittag von den Schülern in einen Südseetraum verwandelt wurde. Dort konnten sich die Gäste nach ihrem anstrengenden Arbeitstag erst einmal mit exotischen Leckereien stärken.


Nicht nur die unterschiedlichsten alkoholfreien Aperitifs, die die Schüler unter Frau Woeschkas Leitung vorbereitet hatten, begeisterten die Gäste, auch die Fruchtspieße und verschieden gefüllten Wraps fanden regen Zuspruch.

Nach Ankommen, gegenseitigem Kennenlernen, Ausruhen und Stärkung überraschten die Sozialpflegeschüler ihre Gäste mit einem umfangreichen Programm. Zehn Stationen luden die Gäste zu Spiel und Spaß ein. Es wurden beispielsweise aus Papier Boote gebastelt, die natürlich auch schwimmen konnten, was auch sofort ausprobiert wurde. Ein Surfbrett im stilisierten Meer vermittelte Südseeträume mitten in der Stadt. Es konnten Preise gewonnen werden beim Geräuschmemory, Palmwurfspiel oder Südseekegeln.


Unter der Leitung von Frau Böttler führten die Schülerinnen zu sommerlichen Klängen einen Sitztanz durch. Choreographie und Bänderreifen hatten die Sozialpflegeschüler selbst entwickelt.
 


Für Begeisterung sorgte auch das Großbild, an dem alle Gäste mit Farbbomben mitwirkten. Die Farbbomben waren mit Lebensmittelfarben gefüllt. Eine weise Planung, wie sich später herausstellen sollte, da die nötige Zielgenauigkeit nicht immer gegeben war. Rasen und Teich dankten es später.
 


Herr Laute war mit seinem Sohn eigentlich als Gast erschienen, natürlich nicht ohne seine Kamera. Er wurde sofort für einen ausgefallenen Schüler in Dienst gestellt. So konnten die Schüler seine fotografischen Impressionen sofort ausdrucken. Denn eine Station war die Fotoecke mit entsprechendem Zubehör wie Sonnenbrillen oder Hüten. An einer anderen Station gestalteten sich die Gäste selber einen passenden Bilderrahmen und konnten so eine Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen.

     

Unter die Gäste hatten sich auch kleinere Besucher gemischt. Auch sie kamen auf ihre Kosten und konnten sich über Langeweile nicht beklagen.

                        


Zur besonderen Freude der Lehrkräfte hatten sich auch ehemalige Schüler zum Fest eingefunden. Was ein wenig beweist, dass wir etwas mehr sind als "nur Schule".
 


Fazit: Es war ein schönes Sommerfest und alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß. Die Behindertensportgruppe von Frau Müller kommt bestimmt gerne wieder, wenn die Schüler mal wieder zu einem Fest einladen. Die Abschlussklasse der Berufsfachschule für Sozialpflege nimmt aus der Veranstaltung mit, dass Unterricht nicht immer "trocken" sein muss, besonders wenn das Resultat so viel Freude vermittelt. (H. Dreyling-Riesop)