Suchprogramme, HTTP-Protokoll"> Berufsfachschule für Sozialpflege
 
 
 
 
 
 
 

Aussage Heiko-Roberto (8 Jahre, Down-Syndrom): 

                                      "Ich bin nicht behindert, ich werde behindert."

 

"Den Geistigbehinderten" gibt es nicht. Höchstens in den Vorurteilen der sogenannten Nichtbehinderten.

Menschen mit geistiger Behinderung sind genauso unterschiedlich und einzigartig wie Menschen ohne Behinderung.

Bei jedem Menschen wirkt sich eine Behinderung verschieden aus.

Ausschließlich nach dem IQ einzuteilen ist überholt. Denn der IQ vernachlässigt die soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz. 

 

Soziale Kompetenz

Beschreibt das sozial-kommunikative Handeln eines Individuums, die Fähigkeiten, mit anderen Menschen in soziale Interaktion zu treten. Dazu gehören besonders:

  • Emotionale Intelligenz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Kooperation
  • Kompromissfähigkeit
  • Engagement (Einstellung, Bereitschaft, Motivation, Haltung, Leistungsbereitschaft)
  • Motivation
  • Konfliktfähigkeit
  • Selbstwertgefühl
  • Selbstvertrauen
  • Wertschätzung
  • Empathie (Einfühlungsvermögen)
 

Emotionale Intelligenz

Eigene Gefühle wahrnehmen und einschätzen können. Wer seine Gefühle nicht einschätzen kann, kann auch sein eigenes Verhalten und Reaktionen nicht verstehen und ist unfähig, seine Emotionen zu steuern. Wer seine Emotionen nicht steuern kann:

  • kann seine Emotionen nicht für seine Ziele nutzen
  • entwickelt keine oder nur ungenügende Copings
  • kann sich nicht ausreichend selber motivieren
  • erleidet leicht Misserfolge

Gefühle anderer Menschen einschätzen können. Wer die Gefühle anderer Menschen nicht erkennt, bekommt auch deren häufig versteckte Signale nicht mit und erfährt nicht rechtzeitig, was sie wollen, brauchen oder wünschen. Ohne die Fähigkeit zur Erkennung der Gefühle der Mitmenschen sind:

  • Beziehungen, Bindungen und Integration in eine Gemeinschaft unmöglich
  • Missverständnisse und Konflikte vorprogrammiert

 

Integration und Inklusion

 

Integration = Eingliederung in ein größeres Ganzes

Die Integration unterscheidet beispielsweise Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf und versucht, Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf einzugliedern. Dabei muss das Kind in der Lage sein, sich an die Bedingungen in der Regelschule anzupassen.

Inklusion = das Miteinbezogensein

Die Inklusion lehnt das Aussortieren eines Kindes ab und die Regelschule muss sich an die Bedürfnisse und Besonderheiten des einzelnen Kindes anpassen.   

 

 

Exklusion

 

 

 

 

 


Separation

 

 

 

       

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Integration

 

 


Inklusion