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Das Immunsystem

 

Bei Menschen mit geschwächten Immunsystem können Erreger eine Infektionskrankheit auslösen, die bei Menschen mit intaktem Immunsystem keine Erkrankung hervorrufen würden.

 

 

Das Immunsystem kann geschwächt sein bei

  • hohem Lebensalter/Greisenalter
  • Frühgeborenen/Säuglingen
  • Zytostatikatherapie und Bestrahlungen
  • schweren Erkrankungen
  • Leukämie
  • großen Operationen
  • AIDS
  • chronischen Grunderkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
  • Mangelernährung
  • Therapien, die das Immunsystem unterdrücken (bei einer Autoimmunerkrankung oder zur Verhinderung der Abstoßung nach einer Organtransplantation)
  • Gendefekt

 

 

Immunität

 

Erkrankte behalten nach einigen generalisierten Infektionskrankheiten, besonders virale, eine lang andauernde Immunität durch Bildung spezifischer Antikörper. Sogenannte Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln oder Windpocken sind Infektionskrankheiten mit hoher Durchseuchungsrate und Übertragungsfähigkeit, sodass vor allem Kinder erkranken, die dann als  Erwachsene durch ihre frühere Erkrankung immun sind.

Das gilt aber nicht für alle Kinderkrankheiten. Bei Diphterie beispielsweise  wird nicht immer eine Immunität erworben. Erst ein Test kann dazu Klarheit bringen. Besteht eine Immunität, dann hält sie etwa zehn Jahre an. Die Immunität bei Pertussis oder Keuchhusten dauert circa 10 bis 20 Jahre. Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Scharlach hinterlassen zwar eine lebenslange Immunität, aber bei Kinderlähmung nur gegen den einen Virustyp, bei Scharlach nur gegen den Typ Streptokokken (Bakterien), der die Erkrankung auslöste. So kann eine erneute Infektionskrankheit durch einen anderen Typ nicht ausgeschlossen werden.

 

Immunisierung