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Infektionsstationen und Schutzkleidung

 

Patientenzimmer auf Infektionsstationen sind in der Regel Einbettzimmer. Patienten mit gleicher Erkrankung oder wenn eine gegenseitige Ansteckung ausgeschlossen ist, beispielsweise bei gesicherter Immunität, können nach Rücksprache mit dem Arzt Zweibettzimmer ermöglicht werden, vor allem dann, wenn die Patienten nur schwer mit der Quarantäne umgehen können.

Vor dem Isolierzimmer befindet sich die Schleuse. In der Schleuse sind zwei Schränke, einer für die normale Dienstkleidung, der andere für die Schutzkleidung, ein Waschbecken mit Seifen- und Desinfektionsmittelspender und ein Müllbehälter. Zum Patientenzimmer gehört eine eigene Nasszelle, in der sich meist zusätzlich ein Steckbeckenspülgerät befindet. Kontaminierte Gegenstände werden über die Schleuse entsorgt. Ver- und Entsorgung laufen getrennt ab.

  • Der Patient darf das Zimmer nicht verlassen.
  • Kontakte zur Außenwelt sind möglich über Gegensprechanlagen, Telefon oder Briefe.
  • Eventuelle Besucher müssen über das Infektionsrisiko und die Schutzmaßnahmen aufgeklärt sein, was sie schriftlich bestätigen müssen.
  • Kindern ist der Zutritt nicht gestattet
  • Persönliche Gegenstände des Patienten werden bei der Entlassung desinfiziert.

 

Schutzkittel und Füßlinge sind heutzutage überwiegend zum Einmalgebrauch. Schutzmasken verhindern das Aus- und Einatmen mit ansteckenden Partikeln. Sie bedecken Mund und Nase und sollen dicht abschließen.


Pflegemaßnahmen werden prinzipiell nur mit Einmalhandschuhen durchgeführt.


Nach jeder Pflegetätigkeit und beim Verlassen des Quarantänezimmers sind die Hände vorschriftsmäßig zu desinfizieren.


Pflegeutensilien werden nur patientenbezogen eingesetzt und bleiben im Isolierzimmer.


Die Dokumentation darf nicht in das Isolierzimmer mitgenommen werden, auch nicht bei Visiten.


Infektiöse Wäsche kommt in spezielle Wäschesäcke, nasse Wäsche wird zusätzlich durch einen Kunststoffsack gesichert.


Geschirr muss im Zimmer vor der Schleuse bereits desinfiziert werden.


Infektiöses Sputum wird in Einwegbehältern verbrannt.

 


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