Suchprogramme, HTTP-Protokoll"> Berufsfachschule für Sozialpflege
 
 
 
 
 
 
 

Stuhlinkontinenz

 

Unfähigkeit, Stuhlabgang oder Winde willkürlich zurückzuhalten. Mehrere Faktoren treffen zusammen. Fällt ein Mechanismus zur  Stuhlentleerungssteuerung aus, greifen  Kompensationsmechanismen. 
 
Häufigkeit
  • 1 bis 3 % der Bevölkerung
  • Alle Jahrgänge (Häufigkeit nimmt mit dem Alter stark zu)
 
Einteilung der Stuhlinkontinenz
  • Grad 1: Leichte Form (Unkontrollierter Abgang von Winden)
  • Grad 2: Mittlere Form (Unkontrollierter Abgang dünnflüssigen Stuhls)
  • Grad 3: Schwere Form (Unkontrollierter Abgang von geformten Stuhl)
 

Motorische Inkontinenz

Alle Arten von Muskelschädigungen

Z.B. Tumore, Beckenbodensenkung (häufige Alterserscheinung durch Bindegewebsschwäche und Abbau der Beckenmuskulatur), Überdehnung durch Obstipation

 

Neurogene Inkontinenz

Nervenschädigung

Z.B. Schlaganfall, Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, Querschnittslähmung 

 

Sensorische Inkontinenz

Sensorenschädigung im Analkanal

Z.B. Haemorrhoiden-OP (sensible Schleimhaut des Darms wurde entfernt), Diarrhoe, Dickdarmentzündung (Colitis) 

 

Psychoorganische Inkontinenz

Psychische Belastung

Z.B. Rückfall in kleinkindliche Verhaltensweisen, Psychosen, Konflikte mit Betreuungspersonen 

 

Medikamentöse Inkontinenz

Verursacht durch Medikamente

Z.B. Psychopharmaka, Abführmittel in hoher Dosierung (z. B. Paraffin)

 

Pflegerisches Eingreifen

  • Toilettentraining
  • Beckenbodentraining

 

 

Beckenbodengymnastik gegen Blasenschwäche