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Körperliche Behinderungen

 

Als Körperbehinderung gilt eine Schädigung des Stütz- und Bewegungsapparates infolge einer Schädigung oder einer chronischen Krankheit. Dadurch ist die Selbstverwirklichung in sozialer Interaktion und eine selbständige Alltagsbewältigung erschwert.

Zu den Körperbehinderungen gehören beispielsweise cerebrale Bewegungsstörungen wie Spina bifida, Muskeldystrophie oder infantile Zerebralparese (ICP). Es können auch körperliche Schädigungen durch Erkrankungen entstehen, zum Beispiel durch Epilepsie oder Multiple Sklerose.

Das Ausmaß einer Körperbehinderung wird nicht nur durch die Schwere der Behinderung und der individuelle Umgang mit dieser bestimmt, sondern ist auch abhängig von der Umwelt. Eine Umwelt, die erhebliche Barrieren für den von der Norm abweichenden Menschen haben wie beispielsweise hohe Bürgersteige, Treppen, fehlende Rollstuhlrampen an öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch Benachteiligungen für Ausbildungsplätze oder Arbeitsstellen, verschärfen die Behinderung.

Menschen mit einer schwerwiegenden Körperbehinderung haben Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis, erhalten steuerliche Erleichterungen, können Behindertenparkplätze in Anspruch nehmen und werden im öffentlichen Personennahverkehr kostenlos befördert.

Es gibt nicht die Therapie, die Pflege oder den Umgang mit körperlichen Behinderungen. Dazu sind die körperlichen Behinderungen zu vielschichtig und auch die Individualität der Betroffenen. Eine Pflege bei körperlicher Behinderung muss prinzipiell ganzheitlich sein und basiert auf einer guten Beobachtungsgabe. Ziel der Pflege ist immer ein möglichst autarkes Leben für den Betroffenen und der Abbau von Barrieren.

 

Zu den körperlichen Behinderungen gehören auch der Kleinwuchs (Mikrosomie) und der Riesenwuchs (Hypersomie oder Makrosomie). Bei Erwachsenen bedeutet Kleinwuchs eine Körpergröße von unter 150 cm, beim extremen Kleinwuchs beträgt die Körpergröße unter 130 cm. Eine Körperlänge bei Männern über 2,00 m und Frauen über 1,85 m gilt als Riesenwuchs. Wobei der Riesenwuchs nicht pathologisch sein muss. Die Ursachen für Wachstumsstörungen sind sehr unterschiedlich, dementsprechend auch die Therapien.


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