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Krankhafte Veränderungen der Atmung

 

Obstruktion der Atemwege (Verlegung, Verstopfung Verengung)

Z.B. Asthma bronchiale (chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege), Lungenemphysem (Überblähung der belüfteten Räume, kann zur Zerstörung der kleinsten Lungenbläschen führen), chronische Bronchitis

Wichtigste Symptome: Atemnot, Atemgeräusche (Pfeifen, Brummen), vermehrte Sekretion zähen Schleims

Restriktion der Atemwege (Bewegungseinschränkung)

Z.B. Pneumothorax (Luft im Pleuraspalt), Pleuraempyem (Flüssigkeits-, Eiteransammlung zwischen Rippen- und Lungenfell), Zwerchfellhochstand (engt Lungengewebe ein, z.B. bei Lebervergrößerung, Schwangerschaft)

Depression des Atemzentrums

Herabgesetzte Ansprechbarkeit des Atemzentrums auf chemische Atemreize, z.B. bei Schlafmittelüberdosis, Infektion wie Typhus, Gehirnverletzung

Atemantrieb fällt teilweise oder komplett aus oder führt zu einer flachen, langsamen Atmung mit unzureichendem Gasaustausch

Lähmung der Atemmuskulatur

Bei künstlicher Beatmung während der Intubationsnarkose reversibel (umkehrbar, heilbar), durch Curare (Ein Gift, dass die Indios als Pfeilgift verwendeten), pathologisch bei beispielsweise Kinderlähmung

Diffusionsstörungen

Ungenügender Gasaustausch durch verdickte Membrane, z.B. bei Herzkrankheiten, Lungenödem, Lungenembolie

Sekretanschoppung (Sekretstau)

Mangelhaftes Abhusten von Atemwegssekret, beispielsweise durch Atemwegserkrankung, Fremdkörper, Rauchen (Inhalieren einer Zigarette lähmt Flimmerhärchen für ca 1 Stunde - morgendlicher Raucherhusten)

Tracheostoma

Künstliche Verbindung von der Luftröhre nach außen durch Luftröhrenschnitt, z.B. nach CA-Operation oder wegen langfristiger Beatmung. Erhöhtes Pneumonierisiko

Pneumonie

 

 

 


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