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Krankheitsbedingte Schlafstörungen

 

Schlafapnoesyndrom

Bei der schlafbezogenen Atemstörung treten pro Stunde Schlaf mehr als zehn Atemstillstände (Apnoen) auf, die länger als zehn Sekunden dauern. Das Syndrom tritt häufiger bei Männern als bei Frauen auf und betrifft in erster Linie starke Schnarcher. Durch die Atemstillstände kommt es zu einer verringerten Sauerstoffversorgung. Dadurch wacht der Betroffene unwissentlich auf. Folge sind Tagesmüdigkeit, Sekundenschlaf und Leistungsminderung. Ein unbehandeltes Schlaf-Apnoe-Syndrom kann Hypertonie und Herzrhythmusstörungen verursachen und gilt als Risikofaktor für Herzinfarkt und Apoplex. 

 

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom (engl. ruhelose Beine) ist eine schlafbezogene Bewegungsstörung durch Missempfindungen (Ziehen, Schmerzen, Spannen, Kribbeln, Wärme- oder Kältegefühl, Reißen, Brennen) und löst einen Bewegungsdrang der Beine aus (selten Arme). Durch den deshalb gestörten Schlaf kommt es zu Tagesmüdigkeit, Leistungsminderung und depressiven Verstimmungen. 

 

Schlaflähmung

Der Betroffene ist unfähig zur Ausführung willkürlicher Bewegungen beim Einschlafen oder beim Aufwachen. Die Atmung kann nicht beschleunigt werden. Das Bewusstsein ist nicht eingeschränkt, es kommt allerdings häufig zu Halluzinationen. 

 

Schlaf-wach-Rhythmusstörung

Bei Schlafstörungen mit untypischen Biorhythmus verschieben sich die Schlafphasen oder die Betroffenen können sich nicht an einen geregelten Schlaf-wach-Rhythmus gewöhnen.

 

Narkolepsie

Bei der Narkolepsie treten Tagesschläfrigkeit oder zwanghafte Schlafattacken auf. Die tägliche Schlafdauer ist meistens nicht erhöht und der Beginn ist meist schleichend. Es kann zu Bewegungsunfähigkeiten im Schlaf, Halluzinationen und Durchschlafstörungen kommen. 

 

Insomnie (Schlaflosigkeit)

Die Insomnie sind Ein- und Durchschlafstörungen, die über einen Monat andauern, ungenügender Schlafdauer und/oder fehlendem erholsamen Schlaf. Bei der primären Insomnie sind keine Ursachen erkennbar, bei der sekundären Insomnie können die Ursachen psychiatrisch (z.B. Depressionen), neurologisch (z.B. Schmerzen bei degenerativen Erkrankungen), organisch (z.B. Herzinsuffizienz) oder durch Drogen (z.B. Ecstasy) bedingt sein. Die letale familiäre Insomnie ist genetisch bedingt und verläuft tödlich.