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Lehrproben und Prüfungen

 

1. Bei Lehrproben muss ein Klient angeboten werden, den die Praxisanleitung vorschlägt. Der Schüler muss vorher über diesen Klienten eine schriftliche Ausarbeitung anfertigen. Der Klient muss mit der Teilnahme an der Lehrprobe einverstanden sein. Zu Beginn wird die Einwilligung des Klienten in Anwesenheit der Lehrkraft noch einmal abgefragt.

2. Für die Prüfung muss der Schüler drei Klienten anbieten, die die Praxisanleitung vorschlägt. Von diesen muss eine schriftliche Einwilligung vorliegen (oder vom Betreuer oder Sorgeberechtigten). 

3. Die Schüler, die in Beschäftigung geprüft werden wollen, müssen in der 11. Klasse in einer Einrichtung der Heilerziehungspflege arbeiten. Mögliche Klienten: Kinder und Jugendliche, die behindert sind oder von Behinderung bedroht, Menschen mit körperlicher und / oder geistiger Behinderung oder Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen in stationären Einrichtungen. 

Die Schüler, die in der Grundpflege geprüft werden wollen, müssen in der 11. Klasse in einer Einrichtung der Altenpflege arbeiten, stationär oder ambulant. Für die Prüfung können nur Klienten mit Pflegestufe 2 oder 3 angeboten werden.

4. Es wird ausdrücklich begrüßt, wenn in der Lehrprobe oder Prüfung die Praxisanleiter anwesend sind, ebenso in den Auswertungsgesprächen.

5. Während der Prüfungen haben Praxisanleiter (leider) keinen Einfluss auf die Prüfungsnoten. 

6. Die Prüflinge müssen ihre Prüfung alleine vorbereiten und durchführen. 

7. Der zeitliche Rahmen der Lehrproben orientiert sich an den Prüfungen.

 

Prüfung in der Beschäftigung

1. Der Prüfling muss in der Lage sein, eine 40- bis maximal 45minütige Beschäftigung durchzuführen, die orientiert ist am Klienten, am Alter des Klienten, an seinen Problemen und Ressourcen. Förderung und Zielsetzung müssen erkennbar sein. Eine sinnvolle Gliederung muss erkennbar sein und die Beschäftigung muss eine lebenspraktische Übung enthalten. 

2. Die Beschäftigung kann schwerpunktmäßig aus allen Praxisfächern gewählt werden (Lebenszeit-, Lebensraumgestaltung, Hauswirtschaft, Sozialpflegerische Praxis).

3. Die Prüfungsthemen müssen mit der Praxisanleitung besprochen und von der Praxisanleitung genehmigt werden. 

4. Bei der Wahl des Klienten, des Materials und der Aufgabe sind die Schüler auf die Unterstützung der Praxisanleiter erheblich angewiesen.

 

Prüfung in der Grundpflege

1. Die Schüler, die einen Beruf in der Alten- oder Gesundheits- und Krankenpflege anstreben, werden hier ihren Schwerpunkt wählen. Vorraussetzung für die Prüfung ist eine Ganzkörperwäsche des Klienten im Bett oder am Waschbecken mit der Pflegestufe 2 oder 3.

2. Zur Wahrung der Intimsphäre verlassen die Lehrkräfte das Zimmer während der Intimwäsche, bzw kann der Schüler die Intimwäsche bereits vor der Lehrprobe oder Prüfung durchführen.

3. Die Schüler können die Hilfe einer zweiten Pflegekraft in Anspruch nehmen (z. B. beim Transfer, der nicht alleine gemacht werden kann), dürfen aber nicht die Verantwortung für ihren Betreuten abgeben und müssen die zweite Pflegekraft anleiten.

4. Die Wahl des Klienten erfolgt in Absprache und mit der Genehmigung der Praxisanleitung. 


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