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Muskeln

 

 

Ein Muskel (lateinisch musculus = Mäuschen) kann sich zusammenziehen (kontraktieren/Kontraktion) und erschlaffen. Eine Muskelkontraktion ist eine aktive Muskelverkürzung. Durch die Kontraktion entsteht Bewegung (willkürliche oder unwillkürliche). Diese Kontraktion wird durch Nervenreize ausgelöst.

Muskeln bestehen zu 75% aus Wasser, 20% aus Eiweiß und 5% aus anderen Verbindungen. Der Mensch besitzt über 600 Muskeln. Muskeln müssen beansprucht werden, da sonst der Körper abbaut. Bei starker Beanspruchung passen sich die Muskeln an, wird die Muskelmasse größer (Trainingseffekt).

Bei erwachsenen Männern ist 40% des Körpergewichts Muskelmasse.

Geschlechtsspezifische Verteilung der Gesamtkörperkraft auf Muskeln:

  • Gesamtkörpermuskelkraft vom Mann ca 40% grösser
  • Mann eher Kraft in den Armen
  • Frau eher Kraft in den Beinen

 

 

 

Glatte Muskulatur: 

  • Hohlorgane, Blut- und Lymphgefäße
  • keine willkürliche Kontrolle
  • durch vegetatives Nervensystem (dem Einfluss des Bewusstseins entzogenes Nervensystem) kontrolliert und gesteuert

 

Quergestreifte Muskulatur: 

  • Herzmuskulatur
    • mit eigenem Nervensystem = Reizleitungssystem aus spezialisierten Muskelzellen
    • keine willkürliche Kontrolle 

 

  • Skelettmuskulatur
    • willkürlich steuerbar
    • ​verantwortlich für die Motorik
    • circa 400 Skelettmuskeln
    • sind an Sehnen mit Knochen verbunden

 

 

Agonist (Spieler) und Antagonist (Gegenspieler): zueinander entgegengesetzte Wirkungsweise

 

 

Synergisten: unterstützen die Bewegung eines Muskels und erhöhen deren Wirkung. Sie arbeiten bei Bewegungsabläufen zusammen oder synchron.