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Obstipation
(lateinisch ob-: zu, stipare: vollstopfen, obstipatio: Gedrängtsein)
 
Obstipation oder Verstopfung ist eine erschwerte und zu seltene (weniger als dreimal wöchentliche) Darmentleerung. Durch eine Trägheit des Darms bleibt der Stuhl länger im Dickdarm und ihm wird dadurch mehr Flüssigkeit entzogen. Dadurch scheiden die Betroffenen oft nur kleine Mengen harten Stuhls unter starkem Pressen aus.
 
Ursachen:
 
ballaststoffarme Ernährung
mangelnde Flüssigkeitszufuhr
Störungen des Elektrolythaushaltes (häufig Kaliummangel)
Bewegungsmangel
psychische Einflüsse (beispielsweise Unterdrückung der Ausscheidung aufgrund Schamgefühl, etc)
krankhafte Veränderungen des Darmes (z. B. Erkrankungen der Darmwand, Störungen der Peristaltik durch andere Erkrankungen wie Diabetes, Parkinson)
schwache Bauchmuskulatur
Hämorrhoiden
Tumore oder Entzündungen im Darm- oder Analbereich
Missbrauch von Abführmitteln 
Schmerzbehandlung mit Opiaten
 
 
Bei der organisch bedingten Obstipation muss die Grunderkrankung medizinisch behandelt werden.
 
Prophylaktische Maßnahmen:
 
Bewegung / Mobilisation
vollwertige Ernährung 
ausreichende Flüssigkeitszufuhr (ca 2 l)
Kolonmassage
feste Tagesstrukturen (z. B. Mahlzeiten, Toilettengänge)
 

 

Laxanzien (Abführmittel) dürfen durch den Gewöhnungseffekt nur kurzfristig eingesetzt werden
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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