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Pädagogik

  

Die Pädagogik (griechisch, Erziehung, Unterweisung) beschreibt: 

1. eine Wissenschaft über Erziehung

2. die praktische Erziehung

 

Die Pädagogik ist Oberbegriff für 

 

alle Formen des praktischen Erziehungsgeschehen = Erziehungspraxis 

konkretes Handeln, zielorientiert

 Wissenschaftliche Betrachtung der Erziehungswirklichkeit, der Erziehungspraxis = 

Erziehungswissenschaft

       

     

 

 

 

 

Bedingungen von Erziehung

 

 

                                                                                                                                      

 

    Erzieher
— Wertvorstellung
— Fähigkeiten
— Erfahrungen
— Charakter
— eigene Erziehung
— Reflexion
— Intensität der Beziehung
Beziehung
— Sympathie
— Antipathie
— Einstellung
— Vorurteile
— Wertvorstellung
— Rollenverständnis
— „Tagesform“
Zu-Erziehende
— Wertvorstellung
— Fähigkeiten
— Erfahrungen
— Charakter
— eigene Erziehung
— Reflexion
— Intensität der Beziehung
— Neugier, Interessen
— Erwartung
— Intelligenz
— Rollenverständnis
— genetische Disposition
  Umweltfaktoren
— Familie (sozio-ökonomische Bedingungen)
— Wohnen
            (Lernwelten zu Hause)
            (Wohnortwechsel)
— gesellschaftliche Bedingungen
            (Schulsystem)
          (Stadt—Land)

 

 

Pädagogischer Pessimismus - Pädagogischer Optimismus

 

Ausbildung der Persönlichkeit
ist bei

                                                                                                                          

Erbtheoretiker:
Genetische Vorbestimmung
Folge:
Ohnmacht der Erziehung
= pädagogischer Pessimismus
 
Milieutheoretiker:
Ergebnis persönlicher Erfahrungen
Folge: 
Allmacht der Erziehung
= pädagogischer Optimismus

 

In der Realität gibt es in reiner Form weder den pädagogischen Pessimismus noch den pädagogischen Optimismus, da  auf das Individuum sowohl genetische Bedingungen wie auch die Umwelt einwirkt.

 

Erziehung:  Unterstützung und Förderung des heranwachsenden Menschen, die ihn in seiner geistigen und charakterl. Entwicklung befähigen soll, sich sozial zu verhalten und als selbständiger Mensch eigenverantwortlich zu handeln. Erziehung erfordert Einfühlungsvermögen von seiten der Erziehenden. Erzwungene Anpassung bzw. Gehorsam führt nicht zu freier Menschenbildung, sondern entweder zu Autoritätsgebundenheit oder zu blinder Protesthaltung.

 

(c) Dudenverlag (c) Meyers Lexikonverlag

 

 
 
Die Mündigkeit sollte Ziel der Erziehung sein als Form der Selbsterziehung.
 
 
Montessori, Summerhill, Waldorff (Steiner)
 
 
 
Das Erlernen der Kultur und den Prozess der Übernahme der jeweiligen kulturellen Lebensweisen bezeichnet man als Enkulturation. Enkulturation meint mehr als nur die Anpassung an die jeweilige Kultur und deren reproduzierende Tradition, sondern beschreibt die Verinnerlichung als Bestandteil der Persönlichkeit. Enkulturation bewirkt auch die Aktivierung der kulturellen Produktivität und Kreativität. Zur Enkulturation ist die Erziehung die beabsichtigte Hilfe zum Erlernen der Kultur.
 
 
 
Fehlende oder unzulängliche Erziehung führt zur Gefährdung der Menschwerdung wie:
 
Verwilderung:
— Kaspar Hauser
 
Hospitalismus:
— Verarmung der motorischen Entwicklung
— Verarmung der geistigen Entwicklung
— Desinteresse an Umwelt und Mitmenschen
— Beeinträchtigung des Gefühlslebens 
— Beeinträchtigung des sozialen Verhaltens
 
Sozial abweichendes Verhalten:
— übertriebene Ängstlichkeit
— Aggressionen
— soziale Auffälligkeiten
— kriminelle Handlungen
— Drogen- und Alkoholmißbrauch 
 
 
 
 
 Soziale Deprivation  
 
  • Desinteresse an Umwelt und Mitmenschen
  • Beeinträchtigung des Gefühlslebens
  • Beeinträchtigung des sozialen Verhaltens

 

 
 
 
 
 
 
Positive Verstärkung:
  • Lob (sozialer Verstärker)
  • Belohnung (materieller Verstärker)
  • immaterieller Verstärker (wenn du eine eins hast, gehen wir zur Belohnung in den Zoo; Erlass unangenehmer Aufgaben)
 
 
Bestrafungsmuster:
 
  • Erste Möglichkeit: saut beim essen herum, Essen beendet (negative Konsequenz)
  • Zweite Möglichkeit:: saut beim essen herum, Pudding weg, Entzug von etwas Angenehmen (soziale Bestrafung)