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Querschnittsyndrom


Das Querschnittsyndrom ist eine komplette oder teilweise Schädigung des Rückenmark. Das Rückenmark im Wirbelkanal enthält motorische (Motorik, Muskeln), sensorische (taktile Wahrnehmung, Schmerz) und autonome Nerven (Steuerung der Abläufe im Körper wie Verdauung, Schwitzen, etc). Alle Nerven, die von der Peripherie des Körpers zum Gehirn wollen und umgekehrt, müssen durch das Rückenmark.

Unfälle mit Verletzungen des Rückenmarks, Tumore und andere Erkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose oder Spina bifida können zu einer kompletten oder teilweisen Schädigung des Rückenmarks und damit Unterbrechung der Nervenleitungen (Spinalisation) führen.

Mögliche Symptome sind

  • Ausfall motorischer, sensibler und vegetativer Funktionen unterhalb der Verletzungshöhe des Rückenmarks   
    • Lähmungen
    • vegetative Entgleisungen wie Kreislaufstörungen
    • Veränderungen der Muskelspannung und Muskeldehnungsreflexe
    • Wahrnehmungsstörungen

 

Spina bifida


Spina bifida, umgangssprachlich „offener Rücken“, ist die unvollständige Entwicklung des Rückenmarks, wodurch die Nervenstränge in der Wirbelsäule geschädigt werden können. Die Auswirkungen reichen von geringen Beeinträchtigungen bis zur Querschnittlähmung. In Mitteleuropa ist etwa ein Kind von 1000 Kindern betroffen, häufiger Mädchen.

 

     


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