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Schriftliche Ausarbeitung der Lehrprobe BVJ Pflege

 

Ein guter Tip: Bevor Ihr verzweifelt, fangt rechtzeitig an. Helft Euch  gegenseitig und bittet die Praxisanleitung um Unterstützung. Redet viel mit dem Betreuten, um Eure Biografie erstellen zu können. Die „stories“ sind wichtiger als die Lebensdaten, weil durch sie der Mensch deutlicher wird. Alte Menschen erzählen oft und gerne von früher und freuen sich über Euer Interesse. Menschen mit geistiger Behinderung können sich häufig nicht mitteilen. Beobachtet sie und interviewt Angehörige und Kollegen. Bei der Beschreibung der Einrichtung hilft das Internet und Broschüren der Einrichtung. Auch die Heimleitung gibt meist bereitwillig Auskunft. Und wenn Ihr dann immer noch nicht klar kommt – nervt Eure Lehrkraft. Ganz wichtig: Wer in die Ausbildung Sozialpflege möchte, sollte die schriftliche Lehrprobe gut aufheben.

 

Prinzipiell EDV, nicht handschriftlich

Seitenzahlen

In ganzen Sätzen

Gelocht im Schnellhefter, keine losen Blätter, keine Einzelseiten in Klarsichthüllen

1. Deckblatt

Deckblatt sollte gestaltet sein (Bewertung Gestaltung)

Auf dem Deckblatt muss der vollständige Name, Name der Lehrkraft, Klasse, Thema oder Aufgabe, das Schuljahr (z.B. 2009/2010 (1.Halbjahr) oder 2010 (2.Halbjahr) und der korrekte Name der Praktikumsstelle genannt sein.

 

2. Inhaltsverzeichnis (Bewertung Gliederung)

Die einzelnen Kapitel mit Seitenangaben

 

3. Einleitung

Beschreibung der Einrichtung

Beschreibung des Trägers

Größe (Räumlich, durchschnittliche Zahl der Bewohner/Patienten und Personal)

Lage (z.B. Stadt, Kleinstadt? Vorteil, Nachteil der Lage wie z.B. Einkaufsmöglichkeit, Verkehrsanbindung etc)

Fachrichtung (Kranken-, Alten, Heilerziehungspflege)

 

4. Tätigkeitsbereich

Auf welcher Abteilung, Station, Gruppe

Wieviel Betreute, wieviele Kollegen

Praxisanleitung

Aufgaben, Tätigkeiten, Tagesablauf

 

5. Subjektive Einschätzung des Praktikumplatzes

Was ist positiv, was negativ, wie fühlt man sich dort, kann man sich vorstellen, dort langfristig zu arbeiten, etc.

 

6. Vorstellung des Bewohners, Patienten, Betreuten

Biografie (Alter, im städtischen oder ländlichen Bereich geboren / aufgewachsen, etc), Kindheit (z.B. Einzelkind, große Familie, arme oder wohlhabende Familie, familiäre Verhältnisse), Schulbildung, Ausbildung, Arbeit, Lebenspartner, eigene Kinder, Lebenseinstellung (z.B. Religion, Weltanschauung), besondere Lebensereignisse (z.B. Krieg, Vertreibung, Mauerfall, Familienzusammenführung,etc), „Stories“ (Geschichten, die der BW zu irgendwelchen Ereignissen erzählt), Vorlieben, Hobbies, Abneigungen, seit wann in der Einrichtung, warum, wie ist er dort integriert.

Achtung!

Datenschutz, Schweigepflicht: Keine Angaben, durch die der Betreute ermittelt werden könnte. Name abgekürzt (Z.B. Frau S. oder in der HEP Vorname) oder geändert mit entsprechendem Hinweis (Name wurde geändert). Alter in Jahren, kein Geburtsdatum. Das Herkunftsland darf genannt werden und der Geburtsort, wenn es eine Großstadt ist. Dorf, Kleinstadt, ländlicher Bereich keine Namensnennung, nur Beschreibung. Keine namentliche Nennung von früheren Schulen, Arbeitgebern usw.

 

7.  Ein kurzer Überblick, warum ich diesen Betreuten ausgesucht habe und weshalb ich die Maßnahme für geeignet halte.

 

8. Ressourcen / Probleme

Welche Stärken, Fertigkeiten besitzt der Betreute. Wo sind Defizite oder Schwächen.

 

9. Ziel

Die Ziele der Maßnahme ergeben sich aus dem 8. Punkt (Z. B. Das Kind hat Probleme, sich zu konzentrieren. Mit der Maßnahme wird die Motivation und Konzentration gefördert).