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Schulwettbewerb zur Aktion "Handy clever entsorgen"

Die Staatsministerien für Umwelt und Gesundheit sowie für Unterricht und Kultus veranstalteten eine Althandy-Sammelaktion in den bayrischen Schulen. Die Sammlung sollte eine Sensibilität schaffen für die Wiederverwertung von Informations- und Kommunikationsgeräten, denn die meisten Althandys landen im Hausmüll oder werden unnützerweise aufgehoben. Die ausgemusterten Handys bedeuten einen Rohstoffschatz, denn in ihnen befinden sich in geringen Mengen Kupfer, Kobalt, Silber, Gold und Palladium. Diese Edelmetalle und Metalle können zurückgewonnen werden, vorausgesetzt, dass sie in entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden. Es wurde ein Wettbewerb für die Schulen ausgeschrieben. Vom 30.4.2012 bis 30.6.2012 erhielten die Schulen Handysammelboxen mit dem Ziel, möglichst viele Althandys pro Schule zu sammeln.

 
Die Berufsfachschule für Sozialpflege beschloss, zumindest schulintern den Wettbewerb für sich zu entscheiden. Nachdem sich abzeichnete, dass die anderen Berufsfachschulen und Berufsschulen des Schulzentrums nicht mitzogen, beschlossen die SchülerInnen und Frau Riesop, nur noch für ihre Schule zu sammeln und teilzunehmen. Obwohl die SchülerInnen der SP11/2012 mitten im Prüfungsstress waren, zogen sie alle Register. Nicht nur die eigenen Schubladen wurden nach alten Handys durchforstet, auch die der Familie, Freunde, Bekannte waren nicht mehr sicher. Anfangs wurde der Eifer der Berufsfachschule für Sozialpflege eher belächelt. Das änderte sich, nachdem sich die Handysammelbox im Pflegeraum langsam füllte.
 
SP 11/2012
 
 
Die drei bewiesen besonderes Geschick im Handys sammeln! 

Die Klasse war leider nicht mehr in unserer Schule, als das Ergebnis des Wettbewerbes bekannt wurde: Wir hatten den zweiten Preis von circa 2000 teilnehmenden Schulen gewonnen. So fuhr die SP 11/2013, die als SP10 auch einige Handys beisteuerten, mit Frau Tschirner zur Preisverleihung.

Nordbayrischer Kurier, 11.12.2012