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  Sexualität im Alter

Gegenseitiges sexuelles Verlangen in einer Paarbeziehung beruht auf

  • den physiologischen Prozess

  • die psychologische Motivation

  • soziale, kulturelle und religiöse Faktoren

So ist das sexuelle Verhalten bei jedem alten Menschen anders, aber dennoch ein bedeutsames Thema, auch wenn Alterssexualität in der Gesellschaft verleugnet wird und alte und / oder kranke Menschen als asexuell angesehen werden. 

 

 Biografiehintergrund

  • früher war Sexualität untrennbar an Fortpflanzung gebunden
  • keine offene Kommunikation über sexuelle Bedürfnisse
  • Menschen nach reproduktiven Alter = asexuelle Wesen

 in Familien ist die Sexualität zwischen den Eltern ausgeklammert

  • kindliches Interesse an der elterlichen Sexualität schambesetzt

 gesellschaftliche Normen

  • alternde Menschen beschreiben sich selbst oft als asexuell

 

Partnerschaft ist eine Ressource

Eine befriedigende Sexualität im höheren Lebensalter hängt wesentlich von dem Vorhandensein einer Partnerschaft ab, in deren Rahmen mehr sexuelle Aktivität und Intimität möglich ist. Der Partnerverlust beendet meist das Sexualleben. 

Alte Menschen in Partnerschaften sind zufriedener, zuversichtlicher, motivierter, selbstbewusster, verfügen über mehr copings und haben mehr Lebensfreude. 

Umgang mit Sexualität erfordert Kompromisse im Beziehungsgeflecht des Altenheimes. Sich im Altenheim neu ergebene Partnerschaften bedeuten für den alten Menschen sehr viel und sollten von den Pflegekräften akzeptiert und nicht negativ bewertet werden. 

Die Akzeptanz der Sexualität im Alter bedeutet die Privatsphäre der Menschen zu respektieren und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu lassen.

 

 

Unterdrückte Sexualität fördert Krisensituationen

 somatische Erkrankungen wie Herzerkrankungen, Hypertonie, Diabetes, Prostataerkrankungen, Adipositas

 psychische Erkrankungen wie Depressionen

 Abgrenzung, Isolation

 Verhaltensänderungen wie aggressiv, introvertiert, interesselos

 Verlust an Lebensfreude

 Verlust an Motivation