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Sicherheit

 

Das Gefühl der Sicherheit ist sehr individuell und nicht messbar. Maßnahmen zu diesem AEDL müssen daher auch individuell angepasst werden.  

Pflegebedürftige sollen nicht nur vor Verletzungen geschützt werden. Ihre Selbstpflegefähigkeiten sollen gefördert werden, um sie zu einer sicheren Lebensführung zu befähigen. Dazu gehört, dass die Gepflegten Gefahren und Risiken erkennen und vermeiden. Der räumlichen Ausstattung wie beispielsweise die Art und Anordnung der Einrichtungsgegenstände im Wohnbereich kommt ein besonderer Stellenwert zu, um zum Beispiel eine Sturzgefahr zu mindern.

Aber auch psychische und soziale Aspekte müssen berücksichtigt werden wie Isolation, Mangel an Geborgenheit oder Ängste.

Im Mittelpunkt des pflegerischen Interesses stehen die Fragen:

  • Kann sich der Klient selber ausreichend vor Gefahren schützen?
  • Besitzt der Klient eine Einsicht in seine Gefährdung?
  • Akzeptiert der Klient Hilfestellungen und Hilfsmittel?
  • Welche Maßnahmen könnten seinen Schutz vervollständigen ohne dass die Lebensqualität des Klienten beeinträchtigt wird?
  • Existiert eine akute Eigengefährdung? (Z.B. Suizidgefahr)?
  • Existiert eine akute Fremdgefährdung? (Z.B. durch psychische Krankheiten)

Das 11. AEDL kann nicht nur unter dem Aspekt der Sturzgefahr gesehen werden.

 

 


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