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Muslime in der Pflege

 

 

Speisegesetze

 

Schweinefleisch, Blut und Alkohol sind verboten.

Produkte wie Schweinefett oder Gelantine führen oft zu Schwierigkeiten mit Muslimen, da die Regeln aus Unwissenheit nicht beachtet werden. Misstrauen entsteht, wenn die Küche beispielsweise mitteilt, dass die zubereiteten Speisen kein Schweinefleisch enthalten, aber zum Beispiel mit Schweineschmalz gebraten wurde. Es müsste selbstverständlich sein, dass Muslimen nichts "untergejubelt" wird. Dazu hat man sich mit den Lebensmitteln auch zu befassen. Es ist zum Beispiel unglaublich, wo sich überall Gelantine, meist ein Produkt aus dem Knochenmark der Schweine, befindet: Beispielsweise in Süßigkeiten, Pudding und sogar in Obstsäften.

So etwas erzeugt Misstrauen und dann muss man sich auch nicht wundern, wenn die Verwandten beladen mit Essen und Trinken in die Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen kommen. Denn grundsätzlich wäre die Zubereitung von Speisen durch Nichtmuslime gestattet. Fataler sind die Folgen, dass Misstrauen Vertrauen im Ansatz erstickt. Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil in der Pflege und die Basis für erfolgreiche Therapien.

Praktizierende Muslime können von christlichen oder jüdischen Gastgebern eingeladen werden und auch in nichtmuslimischen Geschäften einkaufen. Wichtig ist nur, dass die Inhaltsangaben der Lebensmittel stimmen und auch beachtet werden.

Muslime aus arabischen Ländern lehnen jegliches Fleisch ab, wenn es nicht nach ihren Regeln (helal) geschlachtet wurde. Das Tier muss mit einem Segensspruch (bismillah) geschächtet werden. Das Schächten ist bei Andersgläubigen umstritten. Damit müssen allerdings diese Muslime leben, dass sie in Deutschland in der Regel nicht an Fleisch kommen, dass ihren Regeln entspricht. Es sei denn, dass die Angehörigen versorgen.

Es existieren noch eine Reihe anderer Speiseverbote, die sich von Rechtsschule zu Rechtsschule unterscheiden. Meistens ist der Verzehr von Tieren verboten, die sich von Aas ernähren. Sie gelten als unrein.

Aus Blut hergestellte Lebensmittel wie beispielsweise Blutwurst dürfen nicht verzehrt werden.

Muslime, die unwissentlich gegen die Speisegesetze verstoßen, werden nach der muslimischen Lehre von Gott mit Nachsicht behandelt.

Das Alkoholverbot gilt auch für Speisen wie mit Wein abgeschmeckte Soßen, Zugaben in Eis, Torten, alkoholhaltige Pralinen und dergleichen. Erwartet man muslimische Gäste, sollte man also nicht unbedingt die Schwarzwälder Kirschtorte servieren, es sei denn, dass man bei der Herstellung das Kirschwasser weggelassen hat.

Schwierig wird es mit alkoholhaltigen Medikamenten. Es muss geprüft werden, ob es adäquate Medikammente ohne Alkohol gibt. Falls nicht, darf der Muslim das Präparat einnehmen, da die Gesunderhaltung immer Vorrang hat.

Für viele Muslime ist es problematisch, wenn in ihrer Anwesenheit Alkohol konsumiert wird.

Der Genuss von Tabak, das Rauchen, ist umstritten.

Vor jeder Mahlzeit muss Muslimen die Möglichkeit gegeben werden, sich die Hände zu waschen.

 

Kleidung und Intimsphäre

 

von Ali (Eigenes Werk) [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

 

Pflege und Behandlung muslimischer Klienten muss in der Regel durch gleichgeschlechtliche Personen geschehen.

Der Körperkontakt zwischen fremden Männern und Frauen ist für viele Muslime tabuisiert. Daher verzichten Muslime häufig auf das Händeschütteln mit Andersgeschlechtlichen, was keinesfalls als Beleidigung, Respektlosigkeit oder Wertung aufgefasst werden sollte.

Das Ablegen der Kleidung sollte in der Pflege auf ein erforderliches Minimum begrenzt werden. Dabei muss auf größtmögliche Privatsphäre und Diskretion geachtet werden (Laken zum Abdecken, Vorhänge, Sichtschutz, geschlossene Türen).

Oft ist die Kleidung ein Symbol für die islamistische Zugehörigkeit. Die Kleidung von Muslimen ist häufig massiv von Traditionen geprägt und nicht unbedingt durch den Koran. 

Für Männer gibt es im Koran eigentlich keine konkreten Bekleidungsvorschriften, außer dass die Kleidung einfach und gepflegt und kein Ausdruck von Verschwendung oder Vergeudung zeigen sollte. Es wird meistens Wert darauf gelegt, dass die Bekleidung vom Nabel bis zum Knie reicht. Bei anderen Richtungen wird Wert darauf gelegt, dass der Körper so bekleidet ist, dass nur Waden und Unterarme zu sehen sind. Männer sollen kein Gold und keine Bekleidung aus Naturseide tragen, außerdem ist das Tragen von Frauenkleidung verboten. 

Für die Pilgerfahrt gibt es allerdings genauere Regeln. Um die Hüften werden weiße Leintücher (izar) gewickelt, ebenso wird der Oberkörper (rida) bedeckt. Dazu werden Sandalen oder flache Schuhe getragen. 

Für Männer und Frauen ist jede Kleidung verboten, die ein typisches Merkmal einer anderen Religion zeigt. Es soll auch auf Kleidung verzichtet werden, die sich nach dem Kuffar ("Ungläubige", "Gottesleugner") richtet.

Kleidervorschriften für Frauen sind häufig massiv traditionell geprägt und werden unterschiedlich durch die Religion ausgelegt. Grundsätzlich dürfen sie Schmuck tragen. Strenggläubige zeigen ihn aber nicht öffentlich. Männerkleidung ist verpönt. Wobei Hosen bei vielen Muslimen umstritten sind, da sie in der heutigen Zeit keine typische Männerbekleidung mehr darstellen. Wenn ein fremder Mann anwesend ist, gilt für viele Frauen, dass der gesamte Körper bis auf Gesicht und Hände bedeckt sind und die Kleidung nicht figurbetont oder durchsichtig ist. 

Die auffälligste Bekleidung ist die Burka, ein Kleidungsstück zur vollständigen Verschleierung des Körpers. Die Burka wird von vielen Frauen in Afghanistan und Pakistan getragen. In einigen europäischen Ländern ist das Tragen der Burka und Niqab in der Öffentlichkeit durch ein Verschleierungsverbot nicht gestattet. Das Verschleierungsverbot ist nicht nur bei Muslimen umstritten.

Von Steve Evans from India and USA - FlickrCC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=189160

 

Kopftuch und Hidschab werden in der Regel toleriert, obwohl die Diskussionen dazu nicht abreißen. Die Koraninterpretationen sind dazu unterschiedlich.

Von Hijabis4ever - Eigenes WerkCC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15640181

Hidschab (rechts Tragevariante als Niqab)

 

Für die Pflege gilt, dass Frauen nicht aufgefordert werden, sie abzulegen, wenn die Pflege dadurch nicht behindert wird. Es muss immer sichergestellt sein, wenn man das Zimmer des anderen Geschlechtes betritt, dass der Klient entsprechend gekleidet und nicht eventuell durch Grundpflege oder medizinische Maßnahmen entblößt ist.

Die Bekleidungsvorschriften müssen auch von Betreuern beachtet werden, die beispielsweise die Mittel für Bekleidung beim Staat beantragen.

Muslimische Kolleginnen müssen in der Pflege aus hygienischen Gründen kurzärmlig arbeiten. Das widerspricht nicht dem Koran, denn die Gesunderhaltung hat immer Vorrang. Kopftuch oder Hidschab (kurzer Hals) dürfte die Arbeit nicht behindern. Daher sollte es möglich sein, es zu tolerieren. Ordensschwestern wird auch nicht das Tragen ihrer Tracht verboten. 

 

 

Körperpflege

 

Der Islam legt großen Wert auf Sauberkeit, die auch im Krankheitsfall nicht vernachlässigt werden darf. Eine regelmäßige Körperpflege ist vorgeschrieben. 

Dazu gehört die rituelle Reinheit vor dem Gebet durch Teilwaschung (Wudū). Das Gebet ist ohne Wudū nicht gültig.

Eine mindestens wöchentliche Ganzwaschung wird vorausgesetzt. Es kann passieren, dass ein Klient unmittelbar nach der Dusche den Wunsch zu einer rituellen Waschung äußert. 

Die rituelle Waschung muss nach Ausscheidungen erneuert und unter fließendem Wasser vorgenommen werden. 

Der Intimbereich wird nach der Ausscheidung mit fließendem Wasser gereinigt. Daher sollte nicht nur Papier, sondern auch Wasser zur Verfügung gestellt werden. Um zu vermeiden, dass Krug oder Wasserflasche mit auf die Toilette genommen werden muss, sollte dort ein Waschbecher vorhanden sein. Selbstverständlich darf die Intimpflege nur von einer gleichgeschlechtlichen Pflegeperson unterstützt werden.

In der Regel werden Scham- und Achselhaare regelmäßig entfernt.

 

Kommunikation

 

Sprachliche Probleme müssen wenn möglich bereits im Vorfeld abgeklärt werden. Im Idealfall arbeitet in der Einrichtung Betreuungspersonal mit den gleichen Sprachkenntnissen und kulturellem Hintergrund. Das sollte man in der Bezugspflege unbedingt beachten. Sinnvoll ist es auch, die Muslime zusammen zu führen.

 

Evelyn De Morgan - Angel of Death, gemeinfrei

 

Sterbepflege

 

Sterbende sollen nach Möglichkeit mit dem Gesicht nach Mekka gebettet werden. 

Wichtigste Regel ist, den Sterbenden nie allein zu lassen und ihm immer wieder etwas zu trinken zu geben. Normalerweise übernimmt das der Verwandten- und Bekanntenkreis. Sollte ein Sterbender keine Angehörigen in Deutschland haben, kann eine Moschee verständigt werden mit der Bitte, dass sich ein Mitglied der Gemeinde um den Sterbenden kümmert. So werden auch die Rituale eingehalten. 

Mit dem Sterbenden wird das Glaubensbekenntnis, die Schahada gesprochen. Die Vorsprache hält ein Gläubiger, "von dem man nur Gutes spricht".

Der Verstorbene muss nach islamischen Vorschriften für das Begräbnis vorbereitet werden. Vor der Totenversorgung hat das Pflegepersonal Katheter, Drainagen, Sonden etc zu entfernen und grobe Verunreinigungen zu beseitigen.

Eine gläubige, gleichgeschlechtliche Person (Ausnahme Ehepartner) verbleibt bei dem Toten und führt die Totenwaschung durch. Die anderen bis dahin Anwesenden verlassen das Sterbezimmer und informieren sofort Verwandte, Freunde, Nachbarn und Bekannte über den Tod.

Die Waschung ist für die Hinterbliebenen Vorschrift. 

Anschließend wird der Leichnam gesalbt und (nicht überall üblich) eingekleidet. Das Totengewand ist ein spezielles Gewand, aber auch die Wallfahrtskleidung nach Mekka kann als Totengewand genutzt werden. Märtyrer werden in der Kleidung zum Zeitpunkt ihres Todes beerdigt und gelten als gereinigt durch ihr Blut. Die Regeln für die rituelle Reinigung von Fehl-, Früh, Totgeburten, Kindestod oder bei Unfallopfern sind in den verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedlich. Bei kleinen Kindern wird oft auf eine rituelle Reinigung verzichtet.

Der Verstorbene wird nun vorschriftsmäßig in weiße Tücher eingewickelt.

Die Versorgung des Toten kann nur von gläubigen Muslimen verrichtet werden, um die Würde des Verstorbenen zu wahren. Ein Nichtmuslim darf den Toten nicht waschen und selbst auch nicht gewaschen werden. 

Nachdem der Verstorbene versorgt ist, wird das Totengebet gesprochen, allerdings nicht beim Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. In den verschiedenen Glaubensrichtungen weichen Wortlaut und Sprecher des Totengebetes voneinander ab. 

Eine Feuerbestattung ist im Islam verboten.

Es gibt keine bestimmte Farbe der Trauer.

Obduktionen sind verboten. Für die Wiederauferstehung muss der Körper unbeschadet bleiben.

Im Islam sind Gebete, die rituelle Waschung des Leichnams und die Beerdigung im Ablauf genau festgeschrieben.

Eine Bestattung in Deutschland ist nicht konfliktfrei. Nach dem Islam soll der Tote innerhalb von 24 Stunden beerdigt werden. Das deutsche Bestattungsgesetz erlaubt eine Bestattung frühestens 48 Stunden nach dem Todeseintritt. Im Islam wird ohne Sarg bestattet, in Deutschland ist der Sarg aber bei Erdbestattungen Pflicht. Einige Friedhöfe haben die Sargpflicht inzwischen gelockert, dass gläubige Muslime auch ohne Sarg beigesetzt werden können. Im Islam genießen die Toten ein ewiges Ruherecht.

 

 

Medizinische Maßnahmen

 

Organtransplantationen: Unterschiedliche Auffassungen (Für einige Muslime sind sie verboten, da der Körper Sitz der Seele ist, andere sehen sie als Geste der Hilfsbereitschaft)

 

Kosmetische Operationen: Strenggläubigen Muslimen verboten als Eingriff in die Schöpfung Allahs. Ausnahmen sind medizinische Notwendigkeiten.

 

Blutspende: Erlaubt als Geste der Hilfsbereitschaft (darf nicht entgeltet werden).

 

Blut: Gilt rituell als unrein (Verbot eines rituellen Gebetes in blutbefleckter Kleidung), der Mensch selber gilt nicht als unrein, wenn er blutet.

 

Sterbehilfe: Aktive Sterbehilfe ist klar verboten, zur passiven Sterbehilfe gibt es unterschiedliche Positionen.

 

Haare: Das Kopfhaar ist für Muslima das Symbol für Weiblichkeit, für Muslime Zeichen der Stärke. Eine Rasur des Kopfhaares aus medizinischen Gründen ist daher problematisch.

 

Blutentnahme: Häufig ängstliche Reaktionen als generelle Schwächung des Körpers.

 

Therapien: Da herrscht wahre Abrahamitische Ökumene. Diäten, Physio- oder Ergotherapie etc werden oft nicht eingehalten. Bei Muslimen hat man immerhin die Möglichkeit der Intervention, indem man sie daran erinnert, dass sie eine Verpflichtung haben zur Gesunderhaltung und sich von daher aktiv an therapeutischen Maßnahmen beteiligen müssen. Notfalls setzt man den Hebel über die Besucher an.

 

Krankheit: Nach islamischen Verständnis ist Krankheit keine Strafe Gottes, sondern eine Prüfung.

 

Heilung: Gläubige sehen Gott als die heilende Kraft. 

 

Spezielle Krankheitsursachen: Für gläubige Muslime gibt es häufig auch andere Erklärungen für Krankheiten außer der medizinischen.

  • Dschinn: Aus Feuer geschaffene übersinnliche Wesen, die den Menschen schaden können
  • Al-´Ayn: Der "Böse Blick" aufgrund von Neid gilt als krankmachend
  • Sihr: Zauberei zum Schaden eines Menschen

Gegen diese Krankheitsursachen hilft keine Medizin und es steht andersgläubigen Medizinern und Pflegepersonal nicht zu, darüber zu urteilen, weil es zur Heilung nicht beiträgt. Es gibt auch viele Muslime, die sich über andere Religionen, die beispielsweise Krankheit als Gottesstrafe für begangene Sünden ansehen (Z.B. der sündige aidskranke Säugling), Gedanken machen ohne darüber zu urteilen. Das hat was mit gegenseitigem Respekt zu tun. Im Interesse des Erkrankten sollte man hier seine Grenzen erkennen und Besucher und Gemeinde um Hilfe bitten.

 

Prophetenmedizin: Sie beruht aus den Überlieferungen des Propheten und war Ursprung der klassischen muslimischen Medizin. Da die traditionelle Medizin in der Regel keine schädlichen Nebenwirkungen hat, sollte sie im Interesse des Klienten als Co-Therapie akzeptiert werden.

 

Moderne Medizin: Die heutige technokratische (allein von Gesichtspunkten der Technik und Verwaltung bestimmt und auf das Funktionieren gerichtete) Medizin macht vielen Menschen Angst, nicht nur Muslimen. Aber gerade Muslime haben durch ihre klassische Medizin eine ganzheitliche Sicht und wehren sich dagegen, reines medizinisches Objekt zu sein, wo nur das erkrankte Organ im Mittelpunkt steht.

 

Siehe: Pflegegeschichte Arabisch-islamischer Kulturkreis und  Al-Razi

 

 

Von UA_Flight_175_hits_WTC_south_tower_9-11.jpeg: Flickr user TheMachineStops (Robert J. Fisch)derivative work: upstateNYer - UA_Flight_175_hits_WTC_south_tower_9-11.jpeg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11786300

 

Vorurteile und Terrorismus

 

Es gefällt den wenigsten Deutschen, als Nazis bezeichnet zu werden, obwohl es Neonazis gibt. Wohlgemerkt eine Minderheit!

Muslimen gefällt es ebensowenig, in eine Ecke mit Terroristen gestellt zu werden. Kurz und knapp: Terror, willkürliche Gewalt und Angriff auf unbeteiligte Zivilisten finden im Islam keine Rechtfertigung. Der Islam verbietet Mord, Geiselnahme, Anarchie und Terror. Islamische Terroristen gibt es nicht, weil Terror nicht islamisch ist. Sogenannte „islamische Terroristen" besitzen nur einseitige Islam-Kenntnisse und missbrauchen den Islam für ihre psychopathischen Ziele.

Dschihad bedeutet "sich anstrengen für die Sache Allahs" und wird fälschlicherweise häufig mit "heiligem Krieg" übersetzt. Der Dschihad ist ausschließlich ein Verteidigungsmittel oder zur Befreiung von Unterdrückung gedacht, genauso aber, um sich für Allah im direkten Umfeld einzusetzen. Viele Pflegepersonen sind ständig im Dschihad. Denn sie bemühen sich trotz verhehrender Arbeitsbedingungen gegen alle Widerstände auch unter persönlichen Opfern Menschen als Gottes Geschöpfe zu schützen und zu heilen.

IS & co schaden nicht nur ihren direkten Opfern, wohlgemerkt auch muslimischen Opfern, nur weil diese einer "verkehrten" Glaubensrichtung angehören. Sie schaden sich selber, denn sie verlieren den Schutz ihrer Gemeinden und werden Teil einer pervertierten Subkultur aus Hass und Gewalt. Indirekt sind alle Muslime Opfer, die durch sie mit Feindseligkeiten, Diskriminierungen, Angriffen, Fremdschämen kämpfen müssen, obwohl sie getreu nach ihrer Religion leben.

Pflegepersonal sollte nicht nur Verbände wickeln, lagern und Medikamente stellen können. Es sollte auch denken können, sich gesellschaftskritisch verhalten und die Individualpflege ernst nehmen. Da haben keine billigen Vorurteile Platz.

Und der muslimischen Kollegin hilft es, wenn nach einer erneuten terroristischen Gräueltat DU DICH vor sie stellst.