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Spiel erstellen

Die Aufgabe ist, selber ein Spiel nach eigenen Ideen anzufertigen. Es darf sich an bekannte oder gängige Spiele orientieren, darf aber keine Nachahmung sein. Die eigenen Ideen und Kreativität sind gefordert.

Wichtig ist zu beachten, mit welchem Klientel man arbeitet. Es kann ein Spiel für einen speziellen Betreuten sein oder auch für eine Gruppe.

 

Ziele des Spiels 

  • Stärkung des Ich- oder Wir-Gefühls
  • Förderung der sozialen Kompetenzen
  • Soziale Kontakte fördern
  • Interesse wecken
  • Motivation fördern
  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Lebensfreude vermitteln
  • Kommunikation fördern
  • Spaß haben
  • Erkennen der eigenen Ressourcen
  • Förderung der Kreativität
  • Sinnvolle Beschäftigung
  • Unterhaltung
  • Erinnerungen wecken
  • Gedächtnis fördern
  • Kognitives Denken fördern
  • Spielerisches Lernen
  • Wahrnehmung fördern
  • Sinne anregen
  • Ehrgeiz wecken

 

Um einige dieser Ziele zu erreichen, muss man sich mit seinem Klientel und den Zielen im Vorfeld intensiv auseinandersetzen. Zum Beispiel: welche Handicaps hat der oder die Betreuten? Gehe ich ausreichend auf diese Handicaps ein? Können die Spielregeln begriffen werden? Über- oder unterfordere ich meinen Betreuten mit diesem Spiel? Wo ist der Förderbedarf? Für was interessiert sich mein Betreuter? Treffe ich mit meinem Spiel seine Erlebniswelt? Woran hätten die Betreuten richtig Spaß?

Dem Einfallsreichtum werden keine Grenzen gesetzt, egal ob Brett-, Gesellschafts-, Geschicklichkeits-, Wissens-, Wahrnehmungs-, Wettspiele oder illustrierte Geschichten mit Spielhintergrund. Aber das Spiel soll keine 10-Minuten-Aktivierung sein.

Es dürfen auch ohne weiteres Spielideen unter dem LUL-link aufgegriffen werden - aber nicht abkupfern. Auch Medien können eingesetzt werden, wenn sie zukünftig abrufbar sind.

Wichtig ist es auch, dass dieses Spiel keine "Eintagsfliege" ist. Denn wenn es bei den Betreuten ankommt, wäre es schade, wenn es nur wenige Male benutztbar ist und sich dann auflöst. Es sollte also auch haltbar sein.

Dass es natürlich entsprechend gestaltet ist, versteht sich von selber. Denn mit einem unansehnlichen Spiel mag niemand spielen.

Das Spiel kann natürlich vor der Abgabe auch praktisch ausprobiert werden. Es wäre auch möglich, es in der praktischen Lehrprobe oder Prüfung einzubauen. Am Ende der Ausbildung soll der Einrichtung das Spiel geschenkt werden als Erinnerung an den Praktikanten. Es ist immer sinnvoll, gute Visitenkarten zu hinterlassen.

Nach der Benotung wird also das Spiel zurückgegeben. Benotet wird es als Schulaufgabe im Fach GPB. Der Schwerpunkt für diese Note ist die Orientierung am Klientel, die Ziele, Beachtung der Handicaps, die Regeln. Ausführung, Funktionalität, Gestaltung, Sauberkeit, Kreativität wird in LUL benotet. 


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