Suchprogramme, HTTP-Protokoll"> Berufsfachschule für Sozialpflege
 
 
 
 
 
 
 

 

Selbstgemachte Spiele

 

Spielen macht Spaß, erhöht die Lebensfreude, stärkt das Gedächtnis, fördert Zusammenhalt und soziale Kontakte, vermittelt Selbstbewusstsein, usw.

Es gibt inzwischen ein reichhaltiges Sortiment an Spiele für Senioren. Allerdings oft genug zu einem stolzen Preis. Spiele kann man aber auch gut alleine herstellen.

Zunächst einmal zu einem Vorurteil: Alte Menschen wünschen keine Wettbewerbssituation. Als grundsätzliche Feststellung ist das Unsinn.

Viele alte Menschen leben erst richtig in einer Wettbewerbssituationen auf und sind dann mit einer grenzenlosen Begeisterung dabei. Sie fühlen sich endlich mal wieder gefordert.

Für andere Alte ist ein Wettbewerb zu stressig und sie fühlen sich nur überfordert.

Wichtig ist, dass man sich sein Klientel ansieht und die Spielregeln an die Ressourcen und Probleme der Betreuten anpasst.  Im Vorfeld muss man sich dazu also Gedanken machen.

Man sollte stets sehr vorsichtig sein, nicht zu verkindlichen. Und Darstellungen in Spielen sollten an der Prägezeit orientiert sein. Heutige Comicfiguren wirken auf ältere Leute oft befremdlich oder krank (Beispielsweise haben die japanischen Figuren häufig Glubschaugen).

Selbsterstellte Spiele haben den Vorteil, dass man sie direkt an sein Klientel orientieren kann. Viele alte Menschen hatten beispielsweise selbst ein oder mehrere Tiere. Für sie wären also Spiele geeignet, in denen Tiere eine Rolle spielen.

Oder man stellt sich Themenpakete zusammen. Im Internet findet man dazu jede Menge Material und Anregungen.

Mit ein bisschen Arbeit und Kreativität lassen sich tolle Sachen machen, die auch betreffs Materialkosten im Rahmen bleiben.  

Die Vorstellung der Spiele auf den folgenden Seiten soll als Gedankenanstoss und Anregung dienen.