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Tierische Redewendungen

copyright: Heidrun Dreyling-Riesop (Idee Liane Brey); Schüler dürfen die Vorlagen kopieren und in ihren Einrichtungen verwenden, von anderen Schulen und Pflegeeinrichtungen bitten wir über Mitteilung und Feedback, kommerzielle Nutzung ohne Einwilligung ausgeschlossen.

Ein Beispiel für ein Gedächtnistraining, bei dem die Betreuten Eigenschaften zuordnen sollen, die man in der Umgangssprache Tieren beimisst. Eine Redewendung wird genannt und der Klient soll das Tier zuordnen.

 

Aufgeblasen wie ein  Frosch

Geschmeidig wie eine  Katze

Mutig wie ein  Löwe

Augen wie ein  Adler

Schlau wie ein  Fuchs

Falsch wie eine  Schlange

Meckern wie eine  Ziege

Aufpassen wie ein  Luchs

Stur wie ein  Esel

Scheu wie ein  Reh

Schwitzen wie ein  Schwein

Einfältig wie ein  Schaf

Ackern wie ein  Pferd

Singen wie eine  Nachtigall

Eitel wie ein  Pfau

Frech wie ein  Spatz

Stark wie ein  Bär

Stumm wie ein  Fisch

Schnattern wie die  Ente

Albern wie eine  Gans

Hungrig wie ein  Wolf

Brüllen wie ein  Stier

Ängstlich wie ein  Hase

Flink wie ein  Wiesel

Diebisch wie eine  Elster

Stehlen wie ein  Rabe

Turteln wie die  Tauben

Treu wie ein  Hund

Glitschig wie ein  Aal

Ein Gedächtnis wie ein  Elefant

Träge wie ein  Faultier

Stinken wie ein  Wiedehopf

Gierig wie ein  Vielfraß

Stolzieren wie ein  Hahn (Gockel)

Blind wie ein  Maulwurf

Dumm wie eine  Kuh

Gefräßig wie eine  Heuschrecke

Tramplig wie ein  Kamel (Trampeltier)

Fleißig wie die   Biene(n)

Anmutig wie ein  Schwan

Lästig wie eine   Fliege

Weise wie eine   Eule

Feige wie die  Ratte

Neugierig ausspähen wie ein   Kiebitz

Listig wie ein   Igel

Behende wie ein   Eichhörnchen

Lahm wie eine  Schnecke

Intrigant wie ein  Affe

Hinterhältig wie eine  Hyäne

Arbeitswütig wie ein  Biber

 

So könnte beispielsweise ein Spielplan für das "Tier-Bingo" aussehen. Die Felder auf dem Spielplan müssen so groß sein wie die Tierkarten. Hier sind die Tiere in Graustufen, um besser zu erkennen, wer die Karte dazu bereits hat.

 

 

Andere Variante wären Spielpläne, zu denen Bilder auf Eigenschaft oder umgekehrt gesucht werden müssen:

 

 

Das ist das Gute an selbstgemachten Spielen: man kann sie immer abwandeln und ergänzen. Und so gibt es auch die verschiedensten Spielvarianten. Beispielsweise werden Tierkarten gemischt und an die Teilnehmer verteilt. Auf dem Tisch liegt verdeckt der Stapel mit den Eigenschaften der Tiere. Der Spielleiter liest die Redewendung vor, wer die richtige Tierkarte dazu auf den Tisch legt, bekommt den Spruch und hat ein Pärchen. Wer die meisten Pärchen hat, hat gewonnen.

Die Karten liegen alle offen auf den Tisch und die Teilnehmer müssen Spruch und Tier zuordnen.

Es werden Spielpläne (besser mit Tieren in Graustufen) vorbereitet mit den möglichen Lösungen. Die Redewendung wird vorgelesen, wer das Tier errät, bekommt die Spielkarte. Wer zuerst eine Reihe auf seinem Spielplan gelegt hat, hat gewonnen. Wer Karten doppelt hat, versucht mit den Mitspielern zu tauschen.

Auch eine Memory-Variante wäre möglich.

Es ergeben sich also viele Möglichkeiten. Ausschlaggebend für die Spielidee sind immer die Vorraussetzungen des Klientels. Man muss nicht das gesamte Spiel "abspielen". Teile des Spieles können zum Beispiel auch einen guten Einstieg für ein Biografisches Gespräch darstellen. 

Mit den unterschiedlichen Spielvarianten, die auf das Klientel individuell angepasst werden können, lohnt es sich, das Spiel einmal sorgfältig auszuarbeiten. Papier, Farbdrucker, Schere (Ecken rund schneiden), Laminierfolien und -gerät - mehr braucht man nicht. Geldmangel der Einrichtung gilt nicht. Klar "pfeifen" die sozialen Einrichtungen "auf dem letzten Loch". Aber wir wollen mit unseren Betreuten auch Spaß haben - ein bisschen Kreativität, einige Gedanken und Arbeit (Wobei uns die Betreuten gerne helfen und dann auch superstolz auf ihr Ergebnis sind) - und das "Zocken" kann losgehen. Leben kann manchmal ganz einfach sein.

 

 

 

 

 

 

 


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