Suchprogramme, HTTP-Protokoll"> Berufsfachschule für Sozialpflege
 
 
 
 
 
 
 

Transfer

 

 

Beim Transfer ist zu beachten: beim Heben oder Stützen nicht Körperhöhlen / Gelenke des Betreuten benutzen (schmerzhaft / Spastik). Schuhe anziehen (Auf Socken massive Rutschgefahr). Für Sicherheit sorgen und Ängste beachten. Vor dem Hinstellen muss der Betreute planen Fußkontakt zum Boden haben. Mit dem eigenen Knie das Knie des Betreuten sichern und durch sanften Druck das Stehen fördern. Fuß durch eigenen Fuß am Wegrutschen hindern. Legt der Betreute seine Arme auf die Schulter der Hilfsperson, ist bereits eine Körperhaltung eingenommen, die das Aufstehen erleichtert. Über alle Handlungen informieren (Ängste "wegreden" durch Ablenkung).

 

Hilfsmittel beim Transfer

 

Hilfsmittel beim Transfer erleichtern nicht nur die Arbeit, sondern sind ein wichtiger Selbstschutz.

 

Anti-Rutschmatte

Die Anti-Rutschmatte verhindert das Wegrutschen der Füße und ermöglicht es dem Betreuten, aktiver beim Transfer mitzuwirken.

 

Hebematten

Hebematten bestehen aus einer gepolsterten Auflage und vier oder sechs Handgriffen. Sie sind faltbar, um so besser eingebettet werden zu können. Das Material an der Unterseite der Hebematte ist glatt, um ein leichtes Gleiten zu ermöglichen. Die Einsatzmöglichkeiten sind beispielsweise bei liegenden Betreuten, um sie schonend zum Kopfende zu bewegen. Auch zum liegenden Transfer sind sie geeignet. Das Aufheben eines Betreuten vom Boden ist leichter oder das Tragen über eine Treppe.

Bettleiter, Flexigrip

 

Bettleitern werden am Bettende befestigt und ermöglichen ein selbststädiges Aufrichten. Flexigrip ist eine Bettleiter mit versetzt angeordneten Griffschlaufen, die durch ihr geringes Gewicht nicht so schwer auf dem Bett liegt. Der Bettbügel mit Triangel (Galgen) erleichtert ebenfalls das selbstständige Aufrichten, fördert jedoch Überanstrengung und Fehlbelastung und darf auf keinen Fall bei Halbseitengelähmte angebracht werden. 

 

Rollbord

Das Rollbord eignet sich für den Patiententransfer ohne zu Heben, beispielsweise von einer Trage zum Bett. In der Regel haben es nicht die Einrichtungen, sondern Sanitäter.

 

Drehscheibe

Die Drehscheibe erleichtert die Drehung vom Bett beispielsweise in den Rollstuhl.

     

 Drehscheibe                                                            Rotastand

 

Gleitmatten

Gleitmatten erleichtern schonend Bewegungswechsel.

 

Haltegürtel, Haltegurt

Der Haltegürtel ist ein universelles Hifsmittel mit vielen Anwendungsmöglichkeiten. Bei der Unterstützung eines Betreuten beim Aufstehen und Hinsetzen bzw. beim Umsetzen in den Rollstuhl, auf die Toilette, den Stuhl, den Autositz, kann die Pflegende den Bewegungsablauf gut steuern. Korpulente Bewohner oder instabile und unsichere Betreute können sicher gehalten werden. Ängstliche Betreute bekommen ein Gefühl der Sicherheit. Notfalls erreicht man den Effekt auch mit einem Handtuch.


 

Einsatz von Rutschbrett und Haltegürtel

 

Das Rutschbrett

Das Rutschbrett besitzt eine glatte Oberfläche, um den Reibungswiderstand zu minimieren und so ein problemloses Darübergleiten oder nach dem Transfer ein leichtes Entfernen zu ermöglichen. Das biegsame Rutschbrett ist dreiteilig und der Länge nach faltbar. Anti-Rutsch-Bänder unter dem Rutschbrett verhindern ein Verrutschen des Rutschbrettes auf der Unterlage. Mit dem Rutschbrett kann der Betreute selbstständig oder mit Unterstützung sitzend einen Positionswechsel vornehmen.

 

Krankenlifter