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Übersicht der Krankheitserreger
 
 
Bakterien

Einzeller ohne Zellorganellen und Zellkern; die DNA liegt frei im Zytoplasma; dadurch ist eine schnellere Vermehrung möglich

Zum Beispiel: Streptokokken, Staphylokokken, Salmonellen, Escherichia coli oder als Sonderform Rickettsien

Viren Kleinste Krankheitserreger, die nur aus Erbinformationen zur Vermehrung und Ausbreitung bestehen; ohne eigenen Stoffwechsel sind sie auf den Stoffwechsel der Wirtszelle angewiesen Zum Beispiel: Masern-, Mumps-, Röteln-, Grippe-, Hepatitis-, Herpes-, Pockenvirus, HIV
Prionen Proteine, die im tierischen Organismus in normalen aber auch anormalen Strukturen vorkommen; es sind keine Lebewesen, sondern organische Toxine mit virusähnlichen Eigenschaften. Erreger der Creutzfeld-Jakob-Krankheit, BSE, Kuru (Frühere Krankheit in Papua-Neuguinea: Bewegungsstörungen  wie Gang- und Standunsicherheiten, rhythmischer Tremor, zuletzt wirres Lachen, 6 bis 12 Monate nach Auftreten der ersten Symptome Todeseintritt. )
Pilze Pflanzenähnliche Mikroorganismen ohne die Fähigkeit zur Photosynthese, Energie aus Kohlenstoffdioxid und Sonnenlicht

Candida albicans (Hefepilz), Erreger z. B. Soor, „Windelpilz“: Aspergillus fumigatus (Schimmelpilz) verursacht beispielsweise Allergien oder nistet sich in der Lunge ein

Protozoen Parasitisch lebende Einzeller (besitzen Zellkern und Zellmembran) Plasmodien (Malaria), Trypanosomen (Schlafkrankheit), Amöben (Amöbenruhr), Trichomonas (Entzündung der Scheide und männlichen Harnröhre)

Würmer

Insekten

Parasitisch lebende Tiere; Eukaryonten (besitzen einen Zellkern); Ein- oder Mehrzeller Z. B. Taenia saginata (Rinderbandwurm), Taenia solium (Schweinebandwurm), Pediculus capitis (Kopflaus), Sarcoptes scabiei (Krätzmilbe)