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Nieren

Die Nieren sind der harnbildende Teil der Harnorgane. Nierenkörperchen besitzen winzige Blutgefäße mit wasserdurchlässigen Poren. In ihnen bildet sich durch Filtration der Primärharn. Mit dem Wasser werden alle Giftstoffe des Körpers, die natürlicherweise im Stoffwechsel entstehen, abgefiltert. Die Poren sind so groß, dass sie alle Giftstoffe durchlassen, aber nicht Eiweiße, Vitamine oder gar Blutzellen, die größer sind. Findet sich Eiweiß im Urin, dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass die Niere krank ist.

Nach der Filtration wird der Harn weiterverarbeitet. In den Harnkanälchen wird der Harn so konzentriert, dass nur etwa 1% des filtrierten Wassers in die Blase gelangen.

99 % des ursprünglich filtrierten Wassers (150 L pro Tag) wird zurückgewonnen, zusammen mit weiteren wichtigen löslichen Blutbestandteilen wie Zucker und Salze. Die harnpflichtigen, dass heißt die zu entgiftenden Substanzen, verbleiben im Harn. 

 

 

  • Körperflüssigkeiten konstant im Gleichgewicht halten

> Regulation des Wasserhaushalts, Elektrolythaushalts

> Regulation des Säure-Basen-Haushalts 

 

  • Filterung des Blutes

> Ausscheidung harnpflichtiger Endprodukte des Stoffwechsels

> Harnstoff

> Harnsäure

> Kreatinin (Kreatin, Energiereserve im Muskel) 

 

  • Regulation des Blutdrucks 

 

 

Der Harnleiter

 

Der Harnleiter ist ein schmaler Verbindungsschlauch zwischen Nierenbecken und Harnblase. Er besteht aus in verschiedenen Schichten angeordneter glatter Muskulatur und ist mit Schleimhaut ausgekleidet. Er mündet schlitzartig in die Harnblase. Diese Einmündungsform verhindert, dass der Harn aus der Blase in den Harnleiter zurückfließen kann. 

 
 

Die Blase

 

Ein Hohlorgan, dass aus glatter Muskulatur besteht. Das Fassungsvermögen liegt etwa bei einem Liter. Der Füllzustand wird über sensible Nervenzellen in der Blasenwand wahrgenommen. Der Drang zur Blasenentleerung tritt jedoch bereits bei 200 bis 400 ml auf.

 

Die Harnröhre

 

Sie beginnt am unteren Ende der Harnblase und mündet bei männlichen Säugetieren auf der Eichel, bei weiblichen im Scheidenvorhof. Sie dient bei beiden Geschlechtern der Ausscheidung des Urins, bei männlichen Säugetieren dient sie auch der Weiterleitung des Spermas und wird daher auch als Harnsamenleiter bezeichnet. 

 
 

 


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