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Wahrnehmung Sterbender

 

 Die Wahrnehmung kann eingeschränkt sein

 Wahrscheinlicher ist eine Übersteigerung der Wahrnehmung, gesteigerte Sinneswahrnehmung

 

Olfaktorische Wahrnehmung (riechen - Nase)

  • Keine Geruchsbelästigung (z.B. aufdringliches Parfüm, Nikotin, Knoblauch, etc)
  • Keine Dauerberieselung von Duftölen
  • Kurzer Einsatz von Duftölen, wenn es als angenehm empfunden wird, z. B.
    • 1., 2. Phase: Lavendel, Rose, Vanille.....
    • 3. Phase: Flieder, grüner Apfel........
    • 4., 5. Phase: Zitrone, Orange, Erdbeere........ 

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Auditive Wahrnehmung (hören - Ohr)

  • Keine Dauerberieselung durch Musik
  • Einsatz von Musik, die als angenehm empfunden wird, in angebrachter Zeitspanne
  • Keine Geräuschsbelästigung  
  • Ruhige Lage des Sterbezimmers (Fenster zur vielbefahrenen Straße mit Baustelle ist zu vermeiden)
  • Geräuschdämpfung in der Pflegeeinrichtung (gilt auch für Pflegepersonal vor dem Zimmer auf dem Flur)

 

Visuelle Wahrnehmung (sehen - Auge)

  • Keine schrillen oder grellen Farben
  • Große, klar erkennbare Muster oder Bilder
  • Keine dunklen Farben
  • Klare Linien
  • Licht dämpfen
  • Kein grelles oder kaltes Licht, Neonlicht

 

Gustatorische Wahrnehmung (schmecken - Mund)

  • Lieblingsgetränke und -essen
  • Angemessen würzen
  • Kleine Portionen
  • Speisen appetitlich zubereiten

 

Taktile Wahrnehmung (tasten - Haut)

  • Keine raue oder extrem gestärkte Bettwäsche
  • Kleidung bequem aus angenehmen Stoff
  • Erhöhtes Schmerzempfinden beachten