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Wahrnehmungsfehler

 

Für eine gute Beobachtung ist es wichtig, auch die Wahrnehmungsfehler zu kennen und sie zu berücksichtigen.

 

Primäreffekt

"Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck!" Das beschreibt sehr gut den Primäreffekt. Es ist der erste Eindruck, den man von einer Person gewinnt und der das Beobachten nachhaltig beeinflusst. So können beispielsweise Eigenschaften einer Person übersehen werden, weil sie zu dem ersten Eindruck "nicht passen".

Einstellungsfehler

Die eigene Einstellung wird als objektiv angenommen und ist Maßstab für Beobachtungen.

Halo-Effekt (oder Hofeffekt)

Über einzelne bekannte Eigenschaften einer Person wird auf unbekannte Eigenschaften geschlossen. Beispielsweise empfindet der Beobachter Symphathie für eine andere Person. Weil der Beobachter weiß, dass ihm grundsätzlich Menschen besonders sympathisch sind, die offen und ehrlich sind, schließt er daraus, dass die andere Person diese Eigenschaften besitzt, ohne dafür einen Hinweis zu haben. Diese Wahrnehmungsverzerrung  nennt man bei einer positiven Verzerrung den Heiligenschein-Effekt, bei einer negativen Verzerrung den Teufelshörner-Effekt.

Projektionsfehler

Eigene Probleme, Sichtweisen und Eigenschaften werden auf die beobachtete Person übertragen. 

Emotionsgeleitete Wahrnehmung

Emotionen verhindern eine objektive Wahrnehmung.

Zentrale Tendenz

Neigung, Beobachtungen in der Mitte einzuordnen. Extreme werden übersehen.

Selektive Wahrnehmung

Das Gehirn reduziert bei hoher Informationsdichte Reize und Wahrnehmung. Reize werden nach bestimmten Eigenschaften wie Erfahrungen, Werte oder Erwartungen bewertet und aussortiert. 

Kontrastfehler

Die Beobachtung konzentriert sich auf Gegensätze.

Milde-Effekt

Aus Mitleid werden negative Eigenschaften ausgeblendet.

Fehlende Aufmerksamkeit, Konzentration

Beobachtungsfehler einmal aufgrund Vorraussetzungen des Beobachters, aber auch durch Nähe. Eine große Gefahr bei der Beobachtung gerade in der Bezugspflege ist, dass die Aufmerksamkeit aufgrund der Nähe und Alltäglichkeit abnimmt und so schleichende Veränderungen nicht wahrgenommen werden. 

Optische Täuschungen

Das Gehirn merkt sich ähnliche Objekte, ordnet sie zu, vervollständigt und versucht, Verknüpfungen herzustellen.  

 

 

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